Arbeitssieg beim SV Nienhagen

Bremen 1860 behält weiße Weste

Für Sechzig spielten: M. Bausch, J. Duggen, J. Eyink, L. Eyink, E. Keller, C. Kleemeyer, J. Lück, V. Radtke, L. Reins, A. Stecker, K. Stöver (C) A. Thuernagel
Für Sechzig spielten: M. Bausch, J. Duggen, J. Eyink, L. Eyink, E. Keller, C. Kleemeyer, J. Lück, V. Radtke, L. Reins, A. Stecker, K. Stöver (C) A. Thuernagel

Die Oberligadamen von Bremen 1860 behalten auch nach dem vierten Spiel der laufenden Serie

eine weiße Weste.

Beim Vorjahresmeister setzten sich die Hansestädterinnen mit 3:2 (23,-14,21,-17,-11) nach einer

starken Willensleistung knapp, aber nicht unverdient, durch.

1860 kam mit der Visitenkarte von 8 Punkten aus 3 Spielen nach Nienhagen, das zuvor in den

letzten 20 Monaten nicht ein Heimspiel verloren hatten. Für Spannung war also schon im Vorfeld in den Köpfen gesorgt.

Es entwickelte sich im ersten Satz ein Spiel auf Augenhöhe, keines der Teams konnte sich mit mehr

als vier Punkten vorentscheidend absetzen. Bremen konnte eine 16:12 Führung und auch ein 23:20

nicht zur 1:0 Führung verwerten. Nienhagen hingegen gab gegen Ende des Satzes richtig Gas und

gewann den ersten Durchgang durch gute eigene Aktionen und Nachlässigkeiten der Bremerinnen

mit 25:23.

Im zweiten Satz dann besann sich Sechzig auf seine Stärken, klares, schnelles Spiel, eine geringe

Anzahl von Eigenfehlern und passende Absprachen. Wie auch im ersten Satz erarbeitete man sich

eine 4-Punkte-Führung, aber im Vergleich zu Durchgang 1 konnte man diese nicht nur halten,

sondern Punkt für Punkt ausbauen, so daß am Ende ein sehr deutliches 25:14 stand.

Leider konnte Bremen den Esprit des 2. Satzes nicht mit in den dritten Durchgang nehmen, die

Partie wogte hin und her, mal zwei Punkte vor für Nienhagen, mal zwei für Bremen. Wie schon in

Satz 1 hatte das erfahrene Team von Nienhagen in der „Crunch-Time“ die Nase vorne und gewann

Durchgang 3 mit 25:21.

Bremen aber wollte hier was mitnehmen und besann sich wie schon in Satz 2 so auch im vierten

Durchgang auf seine Stärken und forderte den Gastgeber wieder mit klaren, schnellen Aktionen, so

daß auch hier ein deutliches 25:17 am Ende stand.

Tiebreak – mal wieder, aber allen war klar: Das können wir!

Sechzig legte los wie die Feuerwehr – 7:1, bei 8:4 wurden die Seiten gewechselt. Auch in der Folge

schafften es die Bremerinnen, den Vorsprung zu halten so daß der Tiebreak mit 15:11 gewonnen

wurde.

Somit hat die Bremer Serie Bestand, nach vier Spieltagen steht das Team aus Schwachhausen mit

10 Punkten an der Spitze der Oberliga.

Am 16.11. ab 14.00 Uhr geht es im Lokalderby gegen den TV Eiche Horn II sowie gegen den

Turnklubb Hannover.