Willkommen bei Bremen 1860 Volleyball


Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung von Bremen 1860.

Die Abteilung umfasst 5 aktive Herren-Volleyballmannschaften von der Dritten Liga, über die Oberliga bis in die Bezirksliga. Auch die Damen sind mit fünf Mannschaften bis hin zur Verbandsliga vertreten. Jugendmannschaften aller Altersgruppen bilden die Basis der Volleyballabteilung. Bei Interesse kann hier ein Kontakt zu den Trainern der einzelnen Mannschaften hergestellt werden.

Auf dieser Seite finden sie zusätzlich alle Informationen bzgl. den einzelnen Mannschaften aller Alter- und Leistungsgruppen sowie Trainingszeiten und Trainingsorte. Informationen zum Verein und sämtlicher Pressebeiträge der Sparte Volleyball finden sie links in der Navigationsleiste.

News und Aktuelles


Letzter Heimspieltag der Saison

1. Damen - Verbandsliga

Bremen 1860 will gegen Team Schaumburg und Blau-Weiß Lohne in heimischer Halle Punkten.

Zum letzten Mal in dieser Saison dürfen die 1. Damen in eigener Halle aufschlagen und es ist bis zum Ende richtig spannend! Momentan stehen sie auf dem 2. Platz der Tabelle, der natürlich verteidigt werden soll. Zuerst soll dafür ein Sieg gegen das Team Schaumburg her. Im Anschluss geht es gegen Blau-Weiß Lohne um Punkte. Beide gegnerischen Teams haben eine sehr gute Rückrunde gespielt, aber die Mädels sind heiß auf die Punkte und die mögliche  Tabellenspitze. Also kommt vorbei und unterstützt unsere Mädels lautstark bei ihrer Aufstiegs-Mission!

 

24.02.2018, ab 15 Uhr

Baumschulenweg 8/10, 28213 Bremen, Halle 9

Eintritt Frei

 

15 Uhr - Bremen 1860 vs. Team Schaumburg

ca. 17 Uhr - Bremen 1860 vs. Blau-Weiß Lohne

 


19. Spieltag: Bremen 1860 vs. TuS Mondrof

1. Herren - Dritte Liga

Ja richtig, schon wieder ein Heimspiel. Und ja richtig, es findet parallel das Nordderby Werder vs. HSV statt.

 

7 unschlagbare Argumente für einen Besuch in der Unihalle:

  • Das Nordderby gab es bereits 125 Mal, das Duell Bremen 1860 vs. TuS Mondorf erst 1 Mal (in Bremen noch NIE)
  • Das Nordderby wird es vermutlich noch weitere 125 Male geben (Hamburg wird sich am Ende ja doch wieder durchmogeln), das Duell Bremen 1860 vs. TuS Mondorf vielleicht nie wieder (Mondorf will hoch, wir wollen nicht runter)
  • Werder hat aus den 125 Partien 48 Siege, 37 Remis und 40 Niederlagen geholt, Bremen 1860 hat bisher 1 von 1 verloren. Wer braucht hier also mehr Unterstützung?!?
  • Das letzte Nordderby ging 0:0 aus. Unser letztes Duell allerdings 1:3 - mehr Tore, mehr Action!
  • Bremen 1860 hat mehr Vereinsmitglieder als Werder Bremen - viel cooler!
  • Mondorf (und wir bestimmt auch) hat Spieler mit Bundesliganiveau, der HSV nicht!
  • Das Nordderby könnt ihr auch auf dem Handy in der Unihalle gucken, unser Spiel wird (vermutlich) nicht im Weserstadion zu sehen sein


Wir könnten ja jetzt noch ewig so weitermachen, aber uns fällt nichts mehr ein. Sollte aber gereicht haben, also kommt vorbei. Wir freuen uns auf Euch!


Pflichtsieg gegen Gfl Hannover III

1. Damen - Verbandsliga

Am Samstag den 10.02. ging es für unsere 1. Damen nach Hannover um einen Sieg gegen das Schlusslicht der Tabelle GFL Hannover 3 einzufahren. Das Ziel war es einen klaren und schnellen Sieg zu holen.

 

Im ersten Satz konnte sich das Team auch direkt durch eine klare Spielweise mit einer 12:6 Führung von Hannover absetzten. Diesen Abstand konnten die 60iger Mädels im weiteren Verlauf sogar auf ein 20:8 ausbauen, doch GFL ließ es sich nicht nehmen noch auf 21:14 und abschließend auf 25:17 aufzuschliessen.

 

Nun galt es im zweiten Satz nicht nachzulassen sondern weiter an unserem Plan festzuhalten. Dies gelang unseren Damen mit einer 10:5 Führung noch besser als im ersten Satz. Durch ihre dominierende Spielweise und der gesunkene Eigenfehler Quote gelang es den Mädels den Abstand auf 14:6 auszubauen. Mit einer soliden Leistung reichte es dann für ein 25:10 den Hannoveranerinnen auch den zweiten Satz abzunehmen.

 

Der dritte Satz sah da schon ganz anders aus. Mit einem Spielstand von 10:7 hat Hannover einen besseren Start hingelegt als in den vorigen Sätzen. Hannover hat den Druck auf unsere Mädels erhöht und so kam es zu einer unstabileren Annahme, die unsere Zuspielerin Paula Bernecker auf eine harte Probe stellte. Dadurch fiel es den Damen deutlich schwerer Hannover in Schach zu halten und sie kamen auf ein 12:10 an die Mannschaft ran. Als sich unsere Aussenangreiferin Lischa Landt-Heyen dann auch noch verletzte, mussten die Bremerinnen einen schweren Schlag verkraften. Somit entwickelte sich der dritte Satz doch noch zu einer Zitterpartie. Unsere Spieleinnen steckten den Schreckmoment jedoch gut weg und konnten den Abstand zu den Damen aus Hannover bis 21:18 halten. Am Ende des Satzes fingen sich die Damen und besiegten die Gegnerinnen mit 25:21.

 

So holte sich unser Team von 1860 ihre 3 Punkte trotz leicht dezimierten Kaders. Nun sind unsere Mädels dem Erstplatzierten aus Walle dicht auf den Fersen. Wir gratulieren zum 3:0 Sieg und wünschen Lischa eine schnelle Genesung. Wir sehen uns hoffentlich am 24.02 bei uns in der Halle, wo wir den Blau-Weiß Lohne und TV Schaumburg zu Gast haben.


Bremen 1860 trumpft stark auf

1. Herren - Dritte Liga

Wichtige Punkte gegen den Abstieg

Klingeling! Da wanderten drei wichtige Punkte auf das Konto der Volleyballer von Bremen 1860. In der Dritten Liga besiegten die Bremer, wie auch im Hinspiel, den TSC Gievenbeck mit 3:0 (25:22, 25:21, 26:24) und kletterten erneut aus den Abstiegsrängen auf Platz neun. „Die Münsteraner liegen uns einfach. Nach dem deutlichen Hinspiel haben wir heute allerdings ein sehr enges Spiel erwartet“, sagte Bremen Trainer Matthias Gilch im Anschluss an die Partie. Das enge Spiel entpuppte sich schließlich als ein klarer 3:0-Sieg für die Bremer.

 

Nach dem Auf und Ab der vergangenen Spiele war Gilch vor der Partie nervös. „Doch bereits die Erwärmung lief sehr gut, da wusste ich, dass wir eine gute Partie abliefern würden.“ Vor allem die Außenangreifer kamen gut durch den Gievenbecker Block, denn dort spielte auf der Gegenseite ein recht kleiner Zuspieler. 1860-Libero Patrick Steinmüller machte eine bärenstarke Partie. In Annahme und Abwehr war er kaum zu überwinden. Die guten ersten Bälle sorgten dafür, dass Zuspieler Stephan Teumer ein variables Spiel am Netz aufziehen konnte. Immer wieder punktete Außenangreifer Nils Mallon, der eine nahezu 100-Prozent-Quote im Angriff hatte. Und auch Paul Bormann, der erstmalig in der Start-Sechs spielte, machte über die Mitte ein richtig gutes Spiel.

 

„Wir haben dank unserer mannschaftlichen Geschlossenheit gewonnen“, erklärte Co-Trainer Matteo Witt. „Das war eine konzentrierte Mannschaftsleistung“, ergänzte 1860-Kapitän Moritz Müller zufrieden.

 

1860 Bremen: Bormann, Esken, Gronert, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Preuß, Schönung, Siegmund, Teumer, Escher, Steinmüller

 

Zeitungsartikel vom 19.02.2018 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


18. Spieltag: Bremen 1860 vs TSC Gievenbeck

1. Herren - Dritte Liga

Am Samstag ist die Mannschaft aus Münster zu Gast in der Unihalle, an die wir uns noch allzu gern erinnern. Im Hinspiel gab es am 8. Spieltag unseren ersten Saisonsieg und seitdem 5 Siege aus 10 Spielen. Die Enttäuschung der Mannschaft aus Münster war groß - sie werden also sicherlich noch eine Rechnung mit uns offen haben. Während wir uns nach der Pleite vom letzten Wochenende weiterhin im knallharten Abstiegskampf befinden, befindet sich Münster mit 7 Zählern im halbwegs gesicherten Mittelfeld.

 

 

Dieses Mal haben wir ein ganz besonderes Angebot für euch!

Wer uns am Samstag in der Halle unterstützt, bekommt nicht nur wie immer noch einen Verzehrgutschein in die Hand, sondern auch direkt eine Freikarte für das Spiel eine Woche später gegen Mondorf!


Bremen 1860 chancenlos

1. Herren - Dritte Liga

Die Volleyballer von Bremen 1860, hier mit Björn Hagestedt (Nr. 16) und Sven Gronert, verloren das Derby gegen Baden mit 0:3. (Foto: Katja Nonnenkamp-Klüting)
Die Volleyballer von Bremen 1860, hier mit Björn Hagestedt (Nr. 16) und Sven Gronert, verloren das Derby gegen Baden mit 0:3. (Foto: Katja Nonnenkamp-Klüting)

Die ersatzgeschwächt angetretenen Volleyballer von Bremen 1860 verloren das Drittligaderby gegen den TV Baden mit 0:3 und rutschten damit wieder auf einen Abstiegsplatz.

 

Lang ersehnt, gut vorbereitet, dann aber doch Enttäuschung pur für die Volleyballer von Bremen 1860: In der Dritten Liga setzten sich im Derby zwischen Bremen 1860 und dem TV Baden erneut die Gäste aus Niedersachsen durch. „Wir haben gut ins Spiel gefunden, dann fehlte es uns im gesamten Verlauf aber zu häufig an Effektivität und Konzentration“, fasste 1860-Trainer Matthias Gilch das Resultat des Nachbarschaftsduells zusammen. So blieb die Revanche der Gastgeber für die 0:3-Hinrundenschlappe aus – sie verloren auch das Rückspiel mit 0:3 (21:25, 15:25, 17:25).

 

Vor einer zahlenmäßig großen und stimmungsvollen Kulisse begannen die Bremer „furios“, wie Gästetrainer Peter-Michael Sagajewski den 1860ern bescheinigte. Mit platzierten Aufschlägen und einem gut gestellten Block erarbeiteten sich die Gastgeber sogar eine 10:5-Führung. Doch Schwächen im Angriff und Fehler im Aufschlag ließen den Badener viel Raum, um ins Spiel zu finden. Beim 14:14 hatten die Gäste wieder ausgeglichen und läuteten damit früh die Wende ein. „Wir waren auf dem Papier der Favorit, wussten aber auch, dass die 1860er vor heimischer Kulisse sehr emotional aufspielen können“, sagte Sagajewski. Sein Team war also gewarnt, wurde ab Mitte des ersten Satzes aber seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht.

 

War es zu Beginn noch ein Spiel auf Augenhöhe, so nahmen die Gäste aus Baden spätestens ab Satz Nummer zwei das Heft in die Hand und ließen die Bremer immer weniger zum Zuge kommen. Ohne den etatmäßigen Libero Patrick Steinmüller, ohne Diagonalspieler Jan Siegmund, ohne zweiten Zuspieler und mit angeschlagenem Stephan Teumer auf der Position des Spiellenkers, waren die 1860er in die emotional aufgeladene Partie gegangen. „Wir hatten vor allem in der Annahme große Schwierigkeiten, denn wir mussten unseren Riegel umstellen“, erklärte Gilch. Von der Trainerbank rückte Oliver Eschner auf diese Position, „und das hat er auch ordentlich gemacht“, so Cheftrainer Gilch. Auch der 15-jährige Mittelblocker Pit Preuß aus der eigenen Reserve bekam seinen ersten Einsatz.

 

Doch nicht nur in der Annahme hatten die Gastgeber Schwierigkeiten, auch Großchancen am Netz wurden reihenweise ausgelassen. „Normalerweise bietet Baden dem Gegner solche Chancen nur selten, aber wenn wir dann den Dankeball gut aufbauen, ihn aber zu schwach angreifen, dann weiß ich auch nicht mehr“, sagte Co-Trainer Matteo Witt. Die Bremer waren sicherlich als Underdog in die Partie gegangen, „und auch wenn wir nicht damit gerechnet haben, Punkte zu holen, war unser Auftritt enttäuschend“, resümierte Kapitän Moritz Müller. Sein Team steht nun erneut in den Abstiegsrängen, während die Nachbarn aus Baden Richtung 2. Bundesliga schauen dürfen. „Für die kommenden Partien brauchen wir eine deutliche Steigerung“, forderte Gilch.

 

Bremen 1860: Bormann, Esken, Haats, Hagestedt, Holzke, Mallon, Müller, Preuß, Schönung, Teumer

TV Baden: Ahrendt, Baum, Decker, Loskutov, Sagajewski, Schulz, Sörensen, Tschwerwinski, Wanke, Radeke

 

 

 Zeitungsartikel vom 11.02.2018 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


17. Spieltag: Bremen 1860 vs. TV Baden

1. Herren - Dritte Liga

Zeit für die Revanche: 1860-Volleyballer empfangen Baden

Es ist Derbyzeit in der dritten Liga. Am Sonnabend um 20 Uhr haben die Volleyballer von Bremen 1860 in der Rückrunde Heimrecht gegen ihren Lieblingsgegner, den TV Baden – und sind hoch motiviert, dabei die 0:3-Niederlage vom zweiten Spieltag im vergangenen September wettzumachen. In der Universitätssporthalle treffen die Mannschaften, die von nur knapp 30 Kilometer Luftlinie getrennt sind und sich schon viele Duelle in unterschiedlichen Ligen geliefert haben, aufeinander.

 

Die Badener können jedoch von ihrem vierten Platz aus komfortabel nach oben schauen, während sich die 1860er als Liganeuling mitten im Kampf um den Klassenerhalt befinden. Was beide Teams eint: Sie sind jeweils gut aus der kurzen Pause zum Jahresende gekommen. Baden unterlag in den vergangenen fünf Spielen nur gegen die Bundesligareserve aus Lüneburg, die Bremer punkteten gegen Hildesheim, Aachen und Ammerland und sind somit auf einem guten Weg, die Liga zu halten. Und nun das Derby.

 

„In Hinspiel sind wir mit einem sehr kleinen Kader und noch nicht besonders gut eingespielt angetreten“, erinnert sich 1860-Trainer Matthias Gilch. Sein Team habe bei der 0:3 Niederlage viele einfache Fehler gemacht. „Aber in den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass wir da inzwischen stabiler sind“, sagt er. Im Vergleich zum Hinspiel „erwartet Baden ein deutlich schwierigeres Spiel als uns“.

 

Das Derby elektrisiert beide Teams

 

So sieht es auch Peter-Michael Sagajewski. Badens Erfolgscoach führte die erste Herrenmannschaft aus den untersten Ligen über die Jahre bis in die dritthöchste Spielklasse – und vergangene Saison hatte er mit seinem Team sogar die Chance auf den Zweitligaaufstieg. Und obwohl die Badener die Relegationsspiele gewannen, erhielten sie vom Verband keinen Startplatz, da die Liga bereits voll besetzt war. Nun spielen die Badener abermals eine erfolgreiche Saison und mischen ganz oben mit.

 

Doch nicht nur die geografische Nähe verbindet diese beiden Mannschaften. So sind Spieler von Bremen 1860 und des TV Baden gemeinsam im Team der Bremer Universität aktiv und qualifizierten sich bei der deutschen Hochschulmeisterschaft im Januar in Kiel für die Zwischenrunde im Mai. Angesichts dessen betont Sagajewski: „Das darf hier kein Freundschaftsspiel werden, wir müssen die Messlatte sehr hochlegen.“

 

Allerdings sind beide Teams durch die Grippewelle geschwächt. „Ich hoffe, dass ich am Sonnabend auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen kann“, sagt 1860-Coach Gilch, „denn gegen so einen starken Gegner wollen wir natürlich jede Chance auf einen Sieg nutzen.“ Spieler und Trainer erwarten dann auch eine spannende Partie. „Ich freue mich riesig auf diese Begegnung“, sagt Sagajewski und auch sein Trainerkollege Gilch ist „heiß auf eine Revanche“.

 

Zeitungsartikel vom 09.02.2018 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


Punkte gegen den Abstieg

1. Herren - Dritte Liga

Die 1860-Volleyballer besiegen die VSG Ammerland mit 3:1

Zuspieler Stephan Teumer zeigte gegen Ammerland eine starke Leistung. Foto: Katja Nonnenkamp-Klüting
Zuspieler Stephan Teumer zeigte gegen Ammerland eine starke Leistung. Foto: Katja Nonnenkamp-Klüting

Zu einem der wichtigsten Auswärtsspiele ohne Zuspieler und Libero? Genau das musste Matthias Gilch, Trainer der ersten Volleyballherren von Bremen 1860, noch zwei Tage vor Anpfiff gegen Mitabstiegskandidaten, die VSG Ammerland, befürchten. Ein Verbleib in der Dritten Liga wäre mit einer Niederlage wohl kaum mehr möglich gewesen. Doch ein kleines Wunder geschah: Die Bremer holten sich mit ihrem 3:1 (25:20, 16:25, 25:10, 25:17) Sieg wichtige drei Punkte gegen den Abstieg. Mit Zuspieler und mit Libero.

 

Wie so häufig in der aktuellen Spielzeit sollten die Positionen des Zuspielers und des Liberos gegen Ammerland unbesetzt bleiben. In der Vergangenheit sprang Kapitän Moritz Müller bereits als Zuspieler und auch als Libero ein. Beide Positionen zur selben Zeit konnte er jedoch kaum spielen. 1860-Zuspieler Sven Gronert wird höchstwahrscheinlich für den Rest der Saison mit lädierter Schulter passen müssen. Zuspieler Stephan Teumer kann als Arzt seine Schichten nicht nach Belieben schieben und musste häufiger zum statt mit auf Auswärtsfahrt. Auch Libero Patrick Steinmüller ist beruflich stark eingespannt und steht oft nur bei Heimspielen zur Verfügung.

 

Doch Matthias Gilch konnte sein Glück kaum fassen. Elf Spieler standen ihm bei dieser Auswärtspartie zur Verfügung. Rekord. „Stephan hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um bei uns zu sein“, sagte Gilch. Kapitän Müller fand gar nicht genug Worte, seinen Zuspieler zu loben: „Er hat clever zugespielt und klasse aufgeschlagen, er war heute der wichtigste Mann auf dem Platz.“ Zudem konnte Libero Steinmüller sich ebenfalls frei machen und unterstützte zusammen mit Müller und Nils Mallon die Annahme. „Das war auch wichtig, denn Ammerland hat sehr gut aufgeschlagen“, erklärte Co-Trainer Matteo Witt. Doch auch bei nicht optimaler Annahme konnte Teumer die starken Mittelangreifer Björn Hagestedt und Jannik Haats geschickt und erfolgreich einsetzen. Und auch Außenangreifer Nils Mallon hatte eine gute Angriffsquote.

 

Ammerlands Diagonalspieler Sönke Meyer hatte die Bremer bereits im Hinspiel, das die Bremer vor heimischer Kulisse mit 2:3 verloren, mit seinen Angriffen zur Verzweiflung gebracht. Gilch stellte seine Blockspieler in dieser Partie jedoch besser auf Meyer ein. Meyer bekam ab dem dritten Satz keinen Ball mehr auf den Boden, wurde ausgewechselt und verließ enttäuscht die Halle. Im zweiten Durchgang hatten die Gäste aus Bremen jedoch einen kleinen Hänger. Es mangelte an Konzentration. „Trotzdem haben wir heute dem Druck gut standgehalten und uns verdient drei Punkte geholt“, so Gilch. Mit 17 Punkten rangieren die Bremer nun zwei Punkte vor Aachen und drei Punkte vor Hürth. Ammerland ist mit seinen fünf Zählern bereits abgestiegen.

 

Bremen 1860: Bormann, Eschner, Esken, Götzel, Haats, Hagestedt, Holzke, Mallon, Müller, Steinmüller, Teumer.

 

Zeitungsartikel vom 05.02.2018 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting

 

 

Nachtrag zum Zeitungsartikel:

Wie wir nachträglich erfahren haben, musste Sönke Mayer von der VSG Ammerland aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme im dritten Satz das Spielfeld und die Halle verlassen. Soweit wir wissen geht es ihm schon wieder besser, dennoch wünschen wir ihm alles Gute!

 


16. Spieltag: VSG Ammerland vs. Bremen 1860

1. Herren - Dritte Liga

Gilch und Co. unter Druck

Für die Volleyballer von Bremen 1860 zählt Sonntag nur ein Sieg

Jetzt heißt es Zähne zeigen: Am Sonntag um 16 Uhr steht für die Volleyballer von Bremen 1860 eines der wichtigstes Spiele der Saison im Kampf um den Klassenerhalt in der Dritten Liga an. Beim Tabellenschlusslicht VSG Ammerland sind für die Mannschaft von Trainer Matthias Gilch drei Punkte Pflicht. „Das ist ein extrem wichtiges, aber auch ein extrem schwieriges Spiel“, sagt Gilch. Ammerland gewann in dieser Spielzeit gerade mal eine Partie – und die ausgerechnet gegen die 1860er. Anfang November nutzten die Bremer ihr Heimrecht nicht, um gegen die VSG wichtige Punkte einzufahren, sondern unterlagen knapp im Tiebreak und holten so nur einen Punkt. „Diese Partie war geprägt von vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten“, erinnert sich Gilch.

 

Ausgerechnet in diesem so wichtigen Spiel werden die 1860er nun nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen können. So steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des zuletzt in der Feldabwehr starken Liberos Patrick Steinmüller; sein Fehlen wäre eine große Schwächung. Zuspieler Sven Gronert fällt aufgrund einer Schulterverletzung noch länger als geplant aus, und Stephan Teumer, ebenfalls Zuspieler, ist für die Partie am Sonntag beruflich verhindert. Gilch setzt nun auf den 18-jährigen Nachwuchsspieler Ben Holzke aus der eigenen zweiten Mannschaft und baut zudem noch auf seinen Kapitän Moritz Müller, der in der laufenden Saison bereits im Außenangriff, als Libero und eben auch als Zuspieler agiert hat. Müller würde dann jedoch in der Annahme fehlen – und gerade die wird im Spiel gegen Ammerland wohl von entscheidender Bedeutung sein. „Die VSG hat starke Aufschläger im Team, wir sind darauf vorbereitet“, so Müller.

 

Die Voraussetzungen sind also alles andere als ideal, Co-Trainer Matteo Witt sieht jedoch trotzdem alle Chancen aufseiten seines Teams. „Im Training sind die Spieler hoch motiviert, und mit dem Sieg gegen Aachen am vergangenen Sonnabend haben wir ein klares Zeichen gesetzt.“ Wichtig sei es, im Kopf topfit zu sein, ergänzt Cheftrainer Gilch.

 

Die Ammerländer wiederum haben als Tabellenschlusslicht nichts mehr zu verlieren und können völlig unbeschwert aufspielen. „Wir müssen einen kühlen Kopf behalten und uns auf unser Spiel konzentrieren “, sagt Gilch. Noch belegen die Bremer punktgleich mit dem TVA Hürth, aber mit dem besseren Satzverhältnis, Platz neun in der Tabelle. Drei weitere Punkte wären wichtig, um sich etwas von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

 

So. 04.02.2018 - 16 Uhr

Robert-Dannemann-Sporthalle

Norderstraße

26655 Westerstede

 

Zeitungsartikel vom 02.02.2018 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


Sechs Punkte gegen den Abstieg

2. Herren - Oberliga

1860 II fährt zwei Siege ein

Nach zwei Heimsiegen sieht die Welt der Oberliga-Volleyballer von Bremen 1860 schon viel rosiger aus. Im Kampf gegen den Abstieg machte die Mannschaft von Trainer Bernd Binkowski einiges an Boden gut. Mit 3:1 (25:20, 20:25, 25:23, 25:23) wurde die VG Delmenhorst-Stenum besiegt und im zweiten Spiel des Tages Tabellenschlusslicht VfL Lintorf II mit 3:0 (25:16, 25:13, 26:24) nach Hause geschickt.
Erst zum zweiten Mal in der laufenden Saison verlässt Binkowskis Team die Abstiegsränge und könnte mit einem weiteren Sieg aktuell sogar noch auf Platz vier vorrücken. „Das waren sehr wichtige Punkte, die wir uns auch hart erkämpfen mussten“, so Binkowski. Dabei war noch einen Tag vor Anpfiff nicht klar, ob Zuspieler Ben Holzke dabei sein würde. Hauptangreifer Pit Preuß konnte auf Grund einer Verletzung nur im Aufschlag, sowie in der Annahme und Abwehr eingesetzt werden. „Pit war trotzdem maßgeblich am Sieg beteiligt und dass Ben noch spielen konnte, war ein großes Glück für uns“, so Binkowski. Verstärken konnte er sein Team mit dem erst 15 Jahre alten Libero Lajos Lenth aus der eigenen fünften Mannschaft, der eine stabile Leistung in beiden Spielen zeigte.

Im Hinspiel gegen Delmenhorst gab es mit 0:3 nicht viel zu holen. „Wir hatten erst wenige Male zusammen trainiert und sind mit einer Rumpftruppe zu unserem ersten Spiel der laufenden Saison gefahren, deshalb war ich damals auch nicht enttäuscht“, erzählte der Trainer. Im eng umkämpften Match gegen den Favoriten aus Delmenhorst, glänzten die Hausherren vor allem in der Abwehr. „Wir haben noch viele Bälle geholt und keinen Punkt verloren gegeben“, so 1860-Kapitän Tim Meywerk.

Das zweite Spiel des Tages hatte dann einen ganz anderen Rhythmus. Kellerkind Lintorf hat in der aktuellen Saison noch kein Spiel gewonnen und bisher erst einen Punkt auf der Habenseite. „Es war im gesamten Match schwierig, die Konzentration aufrecht zu halten“, erzählte Meywerk. Und so wurde es im dritten Satz auch noch einmal richtig eng.  „Doch wir haben uns erfolgreich zurück gekämpft und können zufrieden mit uns sein“, resümierte der Kapitän.

Bremen 1860: Hedergott, Holtzke, Klüting, Meywerk, Overlander, Preuß, Rudolf Teise, Filipp Teise, Lenth, Cornejo.

 

Zeitungsartikel vom 01.02.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Nord-Ost von Katja Nonnenkamp-Klüting