Willkommen bei Bremen 1860 Volleyball


Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung von Bremen 1860.

Die Abteilung umfasst 5 aktive Herren-Volleyballmannschaften von der Regionalliga, über die Oberliga bis in die Bezirksliga. Auch die Damen sind mit fünf Mannschaften bis hin zur Oberliga vertreten. Jugendmannschaften aller Altersgruppen bilden die Basis der Volleyballabteilung. Bei Interesse kann hier ein Kontakt zu den Trainern der einzelnen Mannschaften hergestellt werden.

Auf dieser Seite finden sie zusätzlich alle Informationen bzgl. den einzelnen Mannschaften aller Alter- und Leistungsgruppen sowie Trainingszeiten und Trainingsorte. Informationen zum Verein und sämtlicher Pressebeiträge der Sparte Volleyball finden sie links in der Navigationsleiste.

News und Aktuelles


5. Spieltag: Bremen 1860 vs. TV Hörde

1. Herren - Dritte Liga

Der nächste Hochkaräter ist zu Gast in der Unihalle!

Mit dem TV Hörde erwarten wir wieder einmal ein Topteam, dass lediglich am vergangenen Spieltage Punkte liegen ließ. Das wäre dann der 5. Gegner im 5. Spiel aus den Top 5 der Tabelle. Auch wenn wir sicherlich nicht die Favouritenrolle einnehmen, brauchen wir uns dennoch nicht verstecken. Auch gegen die bisherigen Topteams konnten wir mit einer Ausnahme immer mindestens einen Satz gewinnen und hatten es selbst in der Hand noch mehr rauszuholen.

Im ersten Heimspiel haben wir einen Satz geholt und im zweiten Heimspiel zwei Sätze, die Mathematiker unter euch wissen also, was am Samstag ansteht.

Wir freuen uns sehr auf eure Unterstützung!


Keine Chance in Ibbenbüren

1. Herren - Dritte Liga

1860 verpasst die wichtigen Punkte

Die Vorzeichen ließen keine Niederlage erwarten. „Wir haben intensiv trainiert und sind gut drauf“, hatte Co-Trainer Matteo Witt vom Volleyball-Drittligisten Bremen 1860 nach dem Abschlusstraining gesagt. Es folgte jedoch die 1:3 (13:25, 25:22, 21:25, 15:25)-Niederlage gegen den ehemaligen Bundesligisten, die Mannschaft der Tecklenburger Land Volleys (Tebu) in Ibbenbüren. Die Gastgeber waren aus der 2. Bundesliga abgestiegen und mussten den Weggang einiger Stammspieler kompensieren. Dass dies erfolgreich mit Spielern aus der eigenen Jugend gelungen ist, hatte das Team bereits bei den 3:1-Erfolgen gegen Aachen und Gievenbeck bewiesen. Die 1860er waren also gewarnt – die Mittelangreifer von Tebu sind hochgewachsen, athletisch und immer brandgefährlich.

 

In ihrem ersten Saison-Heimspiel waren die Tecklenburger hochmotiviert und legten zu Beginn mit Volldampf los. „Wir kamen nicht richtig ins Spiel und haben sehr viele Angriffsfehler gemacht“, sagte Kapitän Moritz Müller im Anschluss an die Partie. Trotzdem gaben die Bremer nie auf. „Wir haben gekämpft und uns im zweiten Durchgang dann auch mit einem Satzgewinn belohnt.“ Mit guten Aufschlägen und einer stabilen Annahme, die von Libero Müller und Außenangreifer Mallon organisiert wurde, gelang es, das schnelle Spiel der Gastgeber einzuschränken. Bremens Zuspieler Sven Gronert agierte mit viel Übersicht und stellte seine Angreifer mit intelligenten Pässen vor lösbare Aufgaben.

"Im dritten Satz fehlten dann aber die entscheidenden Breaks", meinte Moritz Müller. Vor allem Tebus' Angreifer Frederic Frehe war für die Bremer Gäste kaum auszurechnen, ebenso wie das schnelle Passspiel von Zuspieler Sebastian Gartemann. Im vierten Satz zogen die Gastgeber noch einmal im Aufschlag an – „und damit war es dann bei uns vorbei“, konstatierte Bremens Kapitän Müller.

Bremen 1860: Esken, Gronert, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Probst, Ruoff, Schönung

Zeitungsartikel vom 16.10.2017 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


4. Spieltag: Tecklenburger Land Volleys vs. Bremen 1860

1. Herren - Dritte Liga

Im letzten Spiel gegen Hildesheim einen Punkt geholt. Da ist noch Luft nach oben für uns. Im Training läuft es spitzenmäßig und diesen Schwung wollen wir in das bevorstehende Match nehmen: Heute geht es gegen die Tecklenburger Land Volleys. Die Tebus sind in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen und mussten Abgänge von Leistungsträgern verschmerzen. Dafür gewannen sie aber einige junge, talentierte Spieler hinzu.

Tebu startete mit zwei 3:1 Siegen – gegen Aachen und Gievenbeck – sehr erfolgreich in die Saison. Heute bestreitet das Team von Trainer Hendrik Rieskamp ihr erstes Heimspiel gegen uns, sicherlich mit lautstarker Unterstützung ihres Publikums. Aber wir werden uns behaupten können, ganz sicher!

 

Spielbeginn: 20 Uhr

Ort: Goethe-Gymnasium Ibbenbüren, Wilhelmstr. 16, 49477 Ibbenbüren


Erster Punkt für Bremen 1860

1. Herren - Dritte Liga

Volleyballer 2:3 gegen Hildesheim

Zwar kein Sieg, aber trotzdem ein erster Punkt für die Tabelle. So könnte das Fazit der Volleyballer von Bremen 1860 in der Dritten Liga West heißen. Die Mannschaft von Matthias Gilch unterlag am Sonnabend vor heimischer Kulisse in der Universitätssporthalle dem ungeschlagenen Tabellendritten MTV Hildesheim mit 2:3 (18:25, 22:25, 25:22, 25:21, 9:15).

 

In den ersten zwei Sätzen lief nicht viel zusammen aufseiten der Bremer. Kapitän Moritz Müller übernahm erstmalig in der Saison von Beginn an die Rolle des Liberos, und so gab es in der Annahme zahlreiche Abstimmungsprobleme. „Zudem haben wir zu viele Eigenfehler produziert“, sagte Co-Trainer Matteo Witt. Allein im zweiten Durchgang unterliefen dem Gastgeber gleich 16 solcher Fehler.

Mit dem Rücken zur Wand und einem 0:2 Satzrückstand warfen die 1860er noch einmal alle ihre Qualitäten in die Waagschale. Kapitän Müller und Außenangreifer Nils Mallon organisierten die Annahme. Angreifer Frank Schönung konzentrierte sich so auf seine Arbeit am Netz, und auch Diagonalspieler Jan Siegmund punktete häufig. „Die langen Ballwechsel haben zudem immer wir gewonnen“, berichtete Witt. Kämpferisch auf der Höhe, glichen die Bremer zum 2:2 aus und holten sich den ersten Punkt auf ihr Konto. „Es hätten auch zwei werden können, aber im Tiebreak kamen wir erst gar nicht rein“, erklärte der Co-Trainer. So belohnte sich das Team mit einem Punkt und ist damit in der Dritten Liga angekommen.

Bremen 1860: Esken, Gronert, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Probst, Schönung, Siegmund, Teumer

Zeitungsartikel vom 2.10.2017 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


3. Spieltag: Bremen 1860 vs. MTV Hildesheim

1. Herren - Dritte Liga

Ein alter Bekannter ist zu Gast in der Unihalle!Mit dem MTV Hildesheim besucht uns unser Mitaufsteiger und letztjähriger Regionalligameister.


Nachdem wir mit einer 1:3 und 0:3 Niederlage gegen die Vorjahreszweit- und Drittplatzierten in unsere Drittligasaison gestartet sind, kommt nun ein Gegner, der eigentlich auf Augenhöhe auftreten sollte. Die Hildesheimer haben jedoch einen perfekten Start erwischt und stehen aktuell mit zwei 3:1 Siegen auf Rang drei. Auch dieses Spiel wird uns also alles abverlangen, was wir zu bieten haben, hoffentlich ist es dieses Mal genug. Außerdem haben wir mit den Gästen noch eine Rechnung offen, in der vergangenen Saison gingen wir in beiden Spielen leer aus.


Souveräner Start in die neue Saison

1. Damen - Verbandsliga

3:1 Auswärtserfolg beim TV 1875 Walle

Nach den guten Leistungen beim Vorbereitungsturnier in Oldenburg waren alle Spielerinnen und natürlich auch die Trainer voller Vorfreude auf den Beginn der neuen Serie, die mit einem Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister Walle begann.

 

Und nach exakt 103 Minuten konnten wir die ersten drei Punkte der Saison auf die Habenseite verbuchen, das Spiel endete 3:1 zu unseren Gunsten (25:16, 25:22, 21:25, 25:20). Ohne große Anfangsnervosität waren wir schnell im Spiel drin und konnten unsere Führung mit guten Aufschlägen und starken Angriffen aus einer sicheren Annahme heraus von 5:4 über 16:9 ausbauen um schließlich mit einem deutlichen 25:16 den ersten Satz zu gewinnen.

 

Der zweite Satz verlief ausgeglichener, kein Team konnte sich recht absetzen, erst beim 20:17 gelang es uns eine etwas komfortablere Führung zu erspielen. Diesen Drei-Punkte-Vorsprung konnten wir dann auch ins Ziel bringen – 25:22. Der dritte Satz verlief wie der zweite, recht ausgeglichen, diesmal mit dem besseren Ende für den Gastgeber, 21:25.

 

Umso stärker kamen wir zum vierten Satz wieder auf das Feld. Schon beim 7:4 konnten wir uns einen erneuten Drei-Punkte-Vorsprung erarbeiten und den Satz und somit den ersten Saisonsieg über ein 17:13 und 23:18 letztlich mit 25:20 nach Hause spielen.


Klatsche vom Lieblingsgegner

1. Herren - Dritte Liga

Die Drittliga-Volleyballer von Bremen 1860 unterliegen dem TV Baden deutlich mit 0:3

Applaudierend steht Coach Matthias Gilch in der Badener Lahhofhalle. Er klatscht in die Hände als Anerkennung für die Leistung des Siegers. Doch das waren nicht seine Volleyballer von Bremen 1860, sondern die des Gastgebers, des TV Baden. Das erste Auswärtsspiel der Saison in der 3. Liga endete somit wie das erste Heimspiel – mit einer Niederlage. Die fiel beim TV Baden deutlich aus. Mit 0:3 (20:25, 19:25, 17:25) mussten sich die Bremer im Derby geschlagen geben.

 

Dabei hörten die Bremer im Vorfeld den Namen TV Baden nur zu gerne, assoziierten sie diesen doch immer mit Siegen. Vier Duelle gab es in den Saisons 2014/15 und 2015/16, aus allen gingen die Bremer siegreich hervor. Dementsprechend hatte sich auch Matthias Gilch auf die Partie gefreut: „Ein Derby zu spielen ist immer klasse.“ Doch bei den Badenern hatte sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Eine Saison früher als die Bremer stieg der TVB in die 3. Liga auf. Und dort angekommen wusste er gleich zu überraschen. In der Premieren-Saison sicherten sie nicht nur frühzeitig den Klassenerhalt, beinahe wäre es sogar noch eine Klasse höher gegangen. Nach erfolgreicher Relegation waren die Badener erster Nachrücker, sollte ein Platz in der 2. Bundesliga frei werden. Doch daraus wurde am Ende nichts.

Mittlerweile sind somit die Voraussetzungen und Ziele beider Mannschaften gänzlich andere. Während Bremen 1860 als Aufsteiger vorrangig den Klassenerhalt anpeilt, will der TV Baden dahin, wo er vergangene Saison bereits war. Und dafür wurde auch wieder die Basis geschaffen. Der Kern der Mannschaft blieb zusammen, dennoch stehen fünf Abgänge einem Zugang gegenüber. Mit lediglich elf Akteuren bestreiten die Badener die Saison. Ein enges Personal-Konstrukt. Die Personalprobleme herrschten am Sonntag jedoch auf der anderen Seite. Die Bremer klagen über mehrere Ausfälle. Nichtsdestotrotz hatte sich Matthias Gilch mehr erhofft. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so deutlich wird“, gestand der Bremer Coach. 

Schwache Annahme

Die Probleme der Gäste waren jedoch offensichtlich. In der Annahme hatten alle Spieler Schwierigkeiten, insbesondere mit den hart geschlagenen Angaben von Badens Artem Tscherwinski. Im ersten Satz war eine Aufschlagserie von Tscherwinski für die Vorentscheidung verantwortlich – aus einem 12:12 wurde somit ein 20:12 für die Gastgeber. Zwar fingen sich die Bremer wieder, doch Baden sicherte sich schließlich verdient den ersten Durchgang.

Der zweite Satz, das gleiche Bild: Bremen kam gut aus den Startlöchern, musste die Badener mit zunehmender Spieldauer aber wieder ziehen lassen. „Wir hatten Phasen, in denen konnten wir einfach nicht dagegenhalten. Eigentlich ist das unsere Stärke“, sagte Matthias Gilch. Da sich dieses Problem auch nicht in Satz drei abstellen ließ, war das Derby schnell vorbei.

Allzu hart ins Gericht gehen wollte Gilch mit seinen Mannen aber nicht: „Was will man erwarten, das war der Zweite der Vorsaison.“ Auch von dem Wort Lieblingsgegner will sich der Bremer Trainer noch nicht verabschieden. „Warten wir mal das Rückspiel ab.“

Bremen 1860: Gronert, Teumer, Mallon, Müller, Hagestedt, Haats, Bormann, Ruoff, Siegmund, Witt

 

Zeitungsartikel vom 25.09.2017 aus dem Weser-Kurier von Patrick Hilmes


2. Spieltag: Das Derby! - TV Baden vs. Bremen 1860

1. Herren - Dritte Liga

Wir hätten da noch eine Rechnung offen!

 

Auch die Jungs vom TV Baden sind, ähnlich wie wir, nicht ganz so schön in die Saison gestartet. Mit 0:3 unterlagen sie am vergangenen Wochenende dem TSC Gievenbeck und haben somit im Derby einiges gutzumachen. Wir haben gegen Lüneburg ja schon einen ganzen Satz gewonnen und stehen somit ein klitzekleines Bisschen besser da. Jej!

 

Wir freuen uns auf den Hexenkessel in der Lahofhalle und sind hochmotiviert bei dem Nachbarschaftsduell als Sieger vom Feld zu gehen. Die Favoritenrolle müssen wir dabei aber wohl den Badenern überlassen, wir sind aber fest entschlossen, das Team von Peter-Michael Sagajewski zu ärgern, wo wir nur können.

 

In ihrem ersten Drittligajahr in der vergangenen Spielzeit, erspielten sich die Badener gleich Tabellenplatz drei und gewannen gegen Pinneberg sogar in der Relegation zur 2. Bundesliga, durften aber dennoch nicht aufsteigen. Hut ab! Der TV Baden tritt mit dem jüngsten Kader der Dritten Liga an, da werden wir also all unsere Erfahrung aufs Feld bringen müssen, um ein Spiel auf Augenhöhe abliefern zu können.

 

Unsere große Stärke: Teamspirit. Wir halten zusammen und werden gemeinsam um jeden Ball kämpfen. 

Nehmt also die paar Kilometer in Kauf und setzt euch gegen das lautstarke Publikum in Baden durch, um uns zu unterstützen.

 

TV Baden vs. Bremen 1860

Datum: So. 24.09.2017
Ort: Lahofhalle, Achim-Baden, Verdener Str. 180
Beginn: 16 Uhr

1860 fehlt die Spannung

1. Herren - Dritte Liga

Bremer Drittliga-Volleyballer unterliegen Lüneburg II 1:3

In der Universitätssporthalle lag so etwas wie eine Sensation in der Luft. Die Volleyballherren von Bremen 1860 hielten in den ersten zwei Durchgängen gegen die SVG Lüneburg II erstaunlich gut mit und gewannen sogar den zweiten Satz. Erstaunlich deshalb, weil es die erste Saison der Bremer in der Dritten Liga, die als Übergang vom Amateur- zum Profibereich gilt, ist. Es folgte jedoch ein tiefer Fall in den Sätzen drei und vier, sodass die 1860er am Ende mit einer 1:3 (23:25, 25:22, 13:25, 15:25)-Niederlage und ohne Punkte dastanden.

 

Die Lüneburger gehen als Titelaspirant in die Saison und geben vielen Jugendspielern die Chance, sich für das eigene Bundesligateam zu empfehlen. So auch dem 18-jährigen Außenangreifer Konrad Thore, der mit seiner Körpergröße von 2,10 Meter sogar Mittelblocker Björn Hagestedt (2,06 m) von 1860 überragte und in den letzten zwei Durchgängen nahezu jeden Ball verwandelte.

 

Die 1860er standen in Annahme und Abwehr sicher, im Block mussten sich die Liganeulinge jedoch noch an das erhöhte Tempo im Angriffsspiel gewöhnen. In der Annahme lag die Hauptverantwortung auf Kapitän Moritz Müller, der für den verletzten Matteo Witt den Liberopart übernahm, und Außenangreifer Nils Mallon. Mallon war über weite Strecken der beste Spieler auf dem Platz. Hinten leistete er sich keine Fehler, und am Netz versenkte Mallon, der mit seinem Körpermaß unter 1,80 Meter liegt, die Bälle nach Belieben.

 

„Nach dem zweiten Satz haben wir uns mehr mit dem Gegner als mit uns selbst beschäftigt“, erklärte Trainer Matthias Gilch den Leistungseinbruch seiner Mannschaft. „Wir haben erst gut mitgehalten, müssen die Spannung aber das ganze Spiel über halten“, resümierte Kapitän Müller.

 

Bremen 1860: Bormann, Gronert, Haats, Hagestedt, Mallon, Müller, Ruoff, Schönung, Siegmund, Teumer, Witt.

 

Zeitungsartikel vom 18.09.2017 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting


Einer für alle, alle für einen

1. Herren - Dritte Liga

Volleyballer von Bremen 1860 starten in die Dritte Liga

Gleich bei ihrem ersten Spiel in der 3.  Liga haben die Volleyballer von Bremen 1860 einen richtig harten Brocken vor sich: die SVG Lüneburg II. Das erste Match in der dritthöchsten deutschen Spielklasse startet an diesem Sonnabend für die Bremer vor heimischen Publikum in der Universitätssporthalle. Anpfiff ist um 20 Uhr.

 

Zeit, sich ins Spielgeschehen einzufinden, werden die 1860er nicht haben. Die Lüneburger wurden in der vergangenen Saison Zweiter der 3. Liga – und das nur einen einzigen Punkt hinter dem Meister aus Moers. Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga war für die Lüneburger kein Thema, da die erste Mannschaft des Vereins bereits in der 1. Bundesliga spielt und man so nicht aufsteigen durfte. Es handelt sich bei der zweiten Mannschaft der SVG um eine waschechte Bundesligareserve, die sich personell noch einmal verstärken konnte und ihre ersten vier Spiele im Pokalwettbewerb jeweils mit 2:0 gewann. „Wir müssen vom ersten bis zum letzten Ball alles geben und können uns keine Unaufmerksamkeiten leisten“, so Cheftrainer der 1860er Matthias Gilch.

 

Verstecken müssen sich die Bremer jedoch auch nicht. Als Zweiter der Regionalliga Nordwest nahm die Mannschaft von Trainer Matthias Gilch im Frühjahr an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen den TVA Hürth II (ehemals Fischenich). teil. „Wir haben beide Spiele dank einer geschlossenen Mannschaftsleitung mit 3:2 gewonnen“, erklärte Ex-Libero Matteo Witt. Witt muss sich noch bis Januar von einer Knieverletzung erholen und wird mit Oliver Eschner als Co-Trainer auf der Bank neben Cheftrainer Gilch Platz nehmen. „Aufgestiegen sind wir jedoch nicht aufgrund unserer Siege in den zwei Aufstiegsspielen, sondern weil die 3. Liga West auf zwölf Teams aufgestockt wurde“, erklärt Gilch. Ansonsten wäre in der Staffel West kein Platz für die Bremer gewesen, trotz der guten Saisonleistung und den erfolgreichen Spielen gegen Hürth.

Die neue Saison kostete im Vorfeld, insbesondere für die Schaffung der organisatorischen Strukturen, viel Kraft. „Die 3. Liga ist der Übergangsbereich zum Profigeschäft, da waren wir sehr gefordert“, erklärte Gilch. Dabei hätten das gesamte Team und der Verein an einem Strang gezogen.

 

Als Saisonziel gibt der Trainer den Klassenerhalt aus. „Das ist unsere oberste Priorität“, so Gilch. Die Teamkonstellation in der 3.  Liga verspricht im Vergleich zur Vorsaison ein noch höheres Niveau. Namhafte Vereine wie die Post Telecom SV Aachen, der MTV Hildesheim und als Titelanwärter die SVG Lüneburg II sind die Bremer Kontrahenten. „Für uns wird es in jedem Falle sehr schwer, die Liga zu halten“, sagt Gilch. Trotz vieler krankheits- und personalbedingter Rückschläge habe sein Team sich in den vergangenen Wochen intensiv vorbereitet. „Wir wollen dem Publikum wieder unseren Teamspirit zeigen, damit wir alle gemeinsam diese hochklassigen Spiele, die uns nun in der 3.  Liga erwarten, mit viel Freude genießen können“, erklärt der Trainer.

Es geht um jeden Ballpunkt

 

Bei den Punktspielen wird es wortwörtlich um jeden Ballpunkt gehen. Obwohl gewonnene Spiele und Sätze in der Tabelle höher bewertet werden, könnten am Ende die Ballpunkte über Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden. Die letzten drei Mannschaften steigen ab.

 

Im Kader der Bremer haben sich nur sehr wenige Veränderungen ergeben. Louis Scholten verließ die Mannschaft, da er ein Studium in Köln aufnimmt, und Mittelblocker Tim Meywerk kehrte zu den zweiten Herren des Vereins zurück. Dafür konnte der Mittelblocker und ehemalige Kapitän der zweiten Herren, Paul Bormann, gewonnen werden. Aus Esslingen stößt Diagonalspieler Sebastian Ruoff ins Team. „Wir müssen mit diesem recht überschaubaren Kader in die Saison starten, der sich im Verlauf der weiteren Spieltage weiter aufbauen wird“, so Gilch.

 

1860 Bremen: Sven Gronert, Stephan Teumer, Frank Schönung, Nils Mallon, Lewin Probst, Sven Esken, Björn Hagestedt, Jannik Haats, Paul Bormann, Jan Siegmund, Sebastian Ruoff, Moritz Müller, Patrick Steinmüller

 

Zeitungsartikel vom 14.09.2017 aus dem Weser-Kurier von Katja Nonnenkamp-Klüting