Willkommen bei Bremen 1860 Volleyball


Willkommen auf der Homepage der Volleyballabteilung von Bremen 1860.

Die Abteilung umfasst 5 aktive Herren-Teams von der Oberliga, über die Verbandsliga bis in die Bezirksliga. Auch die Damen sind mit 5 Mannschaften bis hin zur Oberliga vertreten. Jugendmannschaften aller Altersgruppen bilden die Basis der Volleyballabteilung. Bei Interesse kann hier ein Kontakt zu den Trainern der einzelnen Mannschaften hergestellt werden.

Auf dieser Seite finden sich zusätzlich alle Informationen bzgl. den einzelnen Mannschaften aller Alters- und Leistungsgruppen sowie Trainingszeiten und Trainingsorte. Informationen zum Verein und sämtliche Pressebeiträge finden sich über die Menüleiste.

News und Aktuelles


Einladung 34. Sommerturnier 31.8./1.9.2019

! ACHTUNG, schnell anmelden: Nur noch Platz für LK1 Herren frei, ansonsten als Nachrücker !

Hallo liebe Volleyballverrückte,

wir kennen uns aus dem Ligaspielbetrieb, vergangenen Turnieren oder von anderswo…

… und was uns alle vereint… wir haben immer großen Spaß daran uns mit euch die Volleybälle um die Ohren zu schlagen.

 

Wir Bremen 1860 laden euch mit euren Teams und alle anderen Mannschaften ganz herzlich zu unserem 34. Sommerturnier am Wochenende 31.08./ 01.09.2019 ein.

 

Weitere Informationen und Anmeldung findet ihr auf dieser Website in der Rubrik zum Sommerturnier.

 

Wir freuen uns auf euch beim

 #Bremen1860Sommerturnier

Abstiegsshowdown am letzten Spieltag

Bremen 1860 vs. DJK Füchtel Vechta

1. Herren - Regionalliga

Spannender könnte es wohl nicht sein!

Vor dem letzten Heimspiel gegen Vechta (Sa. 16.03.2019) hat nur der Sieger der Partie die Chance auf den Klassenerhalt - er sichert sich den begehrten Relegationsplatz.


Durch den ungefährdeten 3:0 Sieg von Vechta gegen Buxtehude, gegen die wir in der Vorwoche mit 3:2 gewinnen konnten und unserer gleichzeitigen Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Gifhorn (2:3), zieht Vechta in der Tabelle an uns vorbei und belegt zur Zeit den ersehnten Relegationsplatz vor uns.
Für beide Mannschaften geht es also um viel, denn nur einer der beiden Kontrahenten wird durch einen Sieg die Chance auf den Klassenerhalt bekommen, für die andere Mannschaft geht es nächste Saison definitiv in der Oberliga weiter.
Spannung, Leidenschaft und Emotionen sind also gewiss. Wir werden ein letztes Mal alles geben um unser Ziel den Klassenerhalt noch zu Erreichen.


Lange sah es nicht danach aus als würden wir überhaupt diese Chance bekommen. Doch durch die jüngsten Erfolge (5 von möglichen 9 Punkten aus den letzten drei Partien), haben wir es jetzt in der Hand!


Lasst uns also ein letztes Mal in dieser Saison die Unihalle in einen Hexenkessel verwandeln und am Samstag keine Zweifel aufkommen lassen, wer hier der Herr im Haus ist!

 

Danke, dass ihr uns über die komplette Saison so tatkräftig unterstützt habt!


Wichtig: Spielbeginn in der Unihalle ist schon um 19 Uhr!

Datum: Sa. 16.03.2019

Ort: Unihalle - Badgasteiner Str. 1, 28359


Bremen 1860 muss weiter bangen

2:3 in Gifhorn/Finale gegen Vechta

1. Herren - Regionalliga

Die Voraussetzungen waren gegeben, zahlreiche Fans reisten zur Unterstützung mit, um die Regionalliga-Volleyballer von Bremen 1860 zum Klassenerhalt zu schreien – allein: Das Team um Trainer Matthias Gilch hielt dem Druck nicht stand und muss nach der 2:3 (25:23, 17:25, 23:25, 26:24, 12:15)-Niederlage beim MTV Gifhorn am letzten Spieltag (Sonnabend, 16. März, 19 Uhr) in eigener Halle gegen die DJK Füchtel Vechta gewinnen, um nicht abzusteigen. „Wir sind motiviert gestartet“, betonte Gilch, „konnten das Level leider nicht konstant halten und haben den Gegner durch Eigenfehler ins Spiel gelassen.“ Nach einem guten und konsequenten Beginn mit guter Annahme und gutem „Side-out“ geschah Ähnliches wie eine Woche zuvor: Erhöhter Druck durch Aufschläge der Gegner in den Sätzen zwei, drei und vier brachte Unordnung in den Bremer Spielaufbau. Als Außenangreifer gestartet, übernahm Frank Schönung ab Satz drei die Diagonalposition, was in Satz vier den Unterschied gemacht habe, so Gilch. „Leider hat es in Satz fünf durch Fehler in Annahme und Angriff nicht zu zwei Punkten gereicht“, haderte 1860-Zuspieler Moritz Müller.

 

Bremen 1860: Bormann, Müller, Schönung, M. Witt, S.Witt, Overlander, Eschner, Marohn, Meywerk, Fischer, Röpke

 

Bericht aus dem Weser-Kurier von Mathias Sonnenberg vom 11.03.2019


Bremen 1860 vs. FC Schüttorf 09 II

Das vorletzte Heimspiel der Saison 2018/19

1. Herren - Regionalliga

Vier Spiele sind in dieser Saison noch zu absolvieren. Vier Chancen auf Punkte, vier Chancen auf den Klassenerhalt.
Vom direkten Abstieg, über die Relegation bis hin zum direkten Ligaverbleib ist noch alles möglich. Es liegt in unseren Händen!
Das Heimspiel gegen Schüttorf am Samstag ist der Startschuss in die Wochen der Wahrheit.

Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Unihalle. Ein reichhaltiges Buffet ist natürlich auch dieses Mal für euch aufgebaut.


Nach diesem Spiel folgen noch zwei Auswärtsspiele gegen die Tabellennachbarn aus Gifhorn und Buxtehude, bevor es am letzten Spieltag (16.03.19 um 19 Uhr (!) / Unihalle) zum Showdown gegen Vechta kommt.

Wir freuen uns wieder auf eure tatkräftige Unterstützung im Abstiegskampf!!


1860-Eigengewächs Julian Hoyer wird zum Nachwuchssportler des Jahres gewählt

Der Weser-Kurier berichtet über die große Sportgala

Bei der Sportgala Bremen werden am 5. März im GOP-Theater die Sportler des Jahres geehrt. Acht Preise werden insgesamt vergeben. Einige Sieger stehen schon fest. Wir stellen sie und die Nominierten vor.

 

Als die Sportgala Bremen vor sieben Jahren als festes Format ins Leben gerufen wurde, hatten die Organisatoren ein Ziel: Nach zehn Jahren sollte die Veranstaltung zum Pflichttermin für alle Menschen werden, die den Bremer Sport lieben. „Das Ziel war schon nach vier Jahren erreicht“, sagt Peter Gagelmann. Er zieht als Vorsitzender der Sportstiftung die Fäden für die Sportgala, auf der die besten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften des Jahres 2018 geehrt werden. Das lohnt sich auch finanziell, denn jeder der acht Preise wird mit jeweils 1000 Euro honoriert.

 

In diesem Jahr wird am 5. März gefeiert, der Ort ist traditionell das GOP-Theater in der Überseestadt. Ab 18 Uhr beginnt der Abend mit einem Empfang, um 19 Uhr startet die Gala, anschließend gibt es einen feierlichen Ausklang bei Musik, Essen und Getränken. Bei der Gala werden auch zwei Tänzer aus dem derzeitigen GOP-Show-Programm „Appartement“ auf der Bühne stehen. „Das hat schon was von einer Bremer Oscar-Verleihung des Sports“, sagt Gagelmann und meint damit auch den feierlichen Rahmen. Aber auf der Gala wird natürlich nicht nur gefeiert und geehrt, sondern es werden auch Gelder für den Leistungssport in Bremen generiert.

 

"Es wird ein emotionaler Abend"

 

Denn darum geht es ja: Den Leistungssport in Bremen so zu stärken, dass Talente wie der zum Sportler des Jahres nominierte Schwimm-Europameister Florian Wellbrock eben nicht mehr die Hansestadt verlassen müssen, um sportlich voranzukommen. „Wir haben in diesem Zuge mit unserer Sportstiftung ja auch unser Golfturnier im vergangenen Sommer veranstaltet“, sagt Gagelmann.

 

Die Einnahmen und Spenden kamen dem „Haus der Athleten“ zugute, das die Sportförderer der Stadt in ­absehbarer Zeit realisieren wollen. Jetzt aber erst mal wieder die Sportgala. Wie in den beiden letzten Jahren werden auch diesmal Jörg Wontorra und seine Tochter Laura – mittlerweile eine der bekanntesten Sportmoderatorinnen des Landes – durch den Abend führen.

 

Die Sieger in fünf Kategorien stehen bereits fest, in den Kategorien Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres gibt es jeweils drei nominierte Kandidaten. Es bleibt also spannend, wer zu den Besten gehört. Klar ist schon, dass Volleyball-Präsident René Hecht als Ehrengast dabei ist. Er wird den Nachwuchspreis an Julian Hoyer überreichen. Einen Bremer, der zu den größten Volleyball-Talenten Deutschlands zählt, jetzt in Berlin spielt und mit der U 18-Nationalmannschaft Europameister geworden ist.

 

Für Gagelmann ist es in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Bremer Sportstiftung die mittlerweile vierte Sportgala. „Und ich weiß, dass es ein emotionaler Abend wird – ein Abend für den Sport.“

 

Bericht aus dem Weser-Kurier von Mathias Sonnenberg vom 12.02.2019

 


Niederlagen sind nie schön – aber manchmal lehrreicher als ein Sieg

1. Damen - Oberliga

Letzter Heimspieltag 2018 mit gemischter Bilanz

Gut gespielt und doch verloren, so einfach läßt sich das Spiel der 1. Damen von 1860 bei Mitaufsteiger Münden zusammenfassen. Wie schon im Spiel gegen das Spitzenteam aus Göttingen in der Woche zuvor wollte sich unser Team partout nicht geschlagen geben und forderte beiden Teams die letzten Reserven aus den Knochen.

 

Und dass man gegen die sympathischen Mädels der GfL Hannover mal krachend 0:3 verlieren kann, (wobei wir auch da in den ersten beiden Sätzen klasse mitgespielt haben) wußten wir ja schon aus der vergangenen Saison, wo wir am Maschsee uns auch eine ordentliche Klatsche abgeholt hatten.

 

Aber nachdem wir am 26.1. im ersten Heimspiel diese Packung einstecken mussten, waren alle gespannt, welche Leistung die Ladys auf die Platte zaubern und sie überraschten die diesmal nicht so zahlreich erschienenen Zuschauer mit unbändigem Kampfgeist, dem auch der Göttinger Trainer hinterher großen Respekt zollte.

 

Insgesamt boten alle Spielerinnen auf dem Feld und draußen sowie beide Trainerteams sehr engagierte Leistungen, den längeren Atem hatte Göttingen, welches nicht zuletzt dank der wieder überzeugenden Diagonalangreiferin Frida Randén alle drei Punkte entführen konnte.

 

In allen drei Partien hatten wir in den entscheidenden Momenten oft nur die zweitbeste Antwort und haben gegen starke Gegner verloren.

 

Und wenn wir dann doch mal die vermeintlich bessere Idee hatten, wurden wir in den Begegnungen gegen Göttingen und Münden wiederholt durch eine Pfeife und das daraus erklingende Geräusch zu unser aller Entsetzen gestoppt.

 

Somit wollen wir nun am kommenden Wochenende in Giesen unser Glück, welches uns in den letzten Partien ein wenig abhanden gekommen ist, ein Stück weit erzwingen und werden unter der Woche noch härter trainieren, um unseren Negativlauf beenden zu können und endlich auch mal wieder jubeln zu dürfen.


Wieder nichts zu holen für Bremen 1860

1. Herren - Regionalliga

Im Heimspiel gegen den Oldenburger TB gab es für die Volleyballer von Bremen 1860 nichts zu holen: Mit 0:3 (13:25, 19:25, 17:25) musste sich das Schlusslicht der Regionalliga Nordwest dem Spitzenreiter geschlagen geben. „Wir sind schwach ins Spiel gestartet“, konstatierte Coach Matthias Gilch, „waren zu passiv und liefen gleich zu Beginn einem 1:5-Rückstand hinterher.“ Mitte des zweiten Satzes hatte 1860 die beste Phase, mit starken Aufschlägen und guter Abwehrarbeit gestalteten sie das Match ausgeglichen. Dann hatten die Bremer in der Annahme Probleme mit den druckvollen Aufschlägen des OTB, in der Folge breitete sich Verunsicherung aus, ein konstruktiver Spielaufbau war nicht mehr möglich. „Gefühlt sind wir nach dem Auftritt gegen Vallstedt wieder in alte Muster zurückgefallen“, sagte Zuspieler Moritz Müller. „Wir hatten viele Fehler im Angriff und ein schlechtes Sideout, das durch die starken Aufschläge der Oldenburger erschwert wurde.“

 

Bremen 1860: Bashyam, Bormann, Fischer, Schönung, Bachmann, Röpke, Witt, Müller, Eschner, Marohn, Meywerk.

 

Zeitungsartikel vom 22.01.2019 aus dem Weser-Kurier


Bremen 1860 vs. Oldenburger TB

1. Herren - Regionalliga

Mit dem Rücken zur Wand gehen wir ins Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Oldenburg.

 

Wiederholt standen wir gegen die im oberen Drittel platzierten Vallstedter am vergangenen Wochenende zwei Mal kurz vor einem Satzgewinn. Leider fehlte uns in den entscheidenden Phasen das Glück und wie so oft der Biss um uns für unsere engagierte Leistung zu belohnen. Neues Spiel, neues Glück? Wir glauben daran!

 

An ungewohntem Tag und zu einer ungewohnten Uhrzeit treten wir am Sonntag um 18 Uhr in der Unihalle im Derby gegen den Oldenburger TB an.


Damit es für uns endlich aus dem Tabellenkeller in Richtung sicheres Ufer geht, benötigen wir eure Unterstützung!
Die Mission Klassenerhalt ist noch lange nicht zu Ende!


Überragend gegen Nienhagen – erschöpft gegen BTS!

1. Damen - Oberliga

Letzter Heimspieltag 2018 mit gemischter Bilanz

Fast ist es so, als ob man einem alternden Surfer wieder ein Brett unter die Füße gibt. Er wird sich in die Wellen werfen und drauflos reiten, als habe er nie etwas anderes gemacht.


So ähnlich verhält es sich mit den Damen von Bremen 1860 – das Team kann mental oder körperlich noch so platt sein – man gebe ihnen einen Tiebreak und alle haben schlagartig die Tanknadel wieder auf „voll“ stehen.

 

Genauso verhielt es sich im ersten Spiel gegen den bisher ungeschlagenen SV Nienhagen. Kein Pokern im Hinsicht auf das wichtige Spiel gegen BTS sondern – volle Kraft voraus. Hatte man doch vorher über facebook die klare Absicht verkündet das erste Team sein zu wollen, welches das Team aus dem Celler Raum besiegt.

 

Es sollte gelingen – mit einer sehr großen Kraftanstrengung. Dabei ging das Spiel ganz glatt und geschmeidig los: Nach einem 1:4 Rückstand dreht sich das Blatt und Sechzig baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus und spätestens beim 18:14 hatte auch der letzte in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Halle 9 verstanden, dass man hier auf Augenhöhe spielt. In der Finalphase des Satzes wechselte Trainer Thiemann doppelt: Für Paula Bernecker kam Pauline Duckart auf der Zuspielerinnenposition und Heike Schleifer (ehem. TV Cloppenburg) kam auf der diagonalen Position für Malin Duckart. Beide reihten sich nahtlos in die erstklassige, engagierte Leistung ein – am Ende stand mit dem 25: 19 ein klarer Erfolg im ersten Satz.

 

Im zweiten Satz dann ebnete eine Aufschlagserie von Malin Duckart sowie gute druckvollen Angriffe über beide Außenangreiferinnen Lischa Landt-Hayen und Maren Hinrichs den Weg zum erneuten 25:19.

 

Im dritten und möglicherweise alles entscheidenden Satz dann ging 1860 zur Mitte des Satzes etwas die Puste aus, aus einem 12:12 wurde ein 13:16 und dann war die Luft raus, Nienhagen zog davon und gewann 25:20. Ärgerlich, denn man war einer echten Sensation nahe gewesen, im vierten Satz ist der positivste Aspekt, dass sich niemand verletzt hat, das 14:25 gehörte nicht zu den Glanzlichtern der Serie. Nienhagen obenauf und auch der Trainer des Klassenprimus machte schon sein Tänzchen an der Außenlinie.

 

Aber dann kam der „Surfer“ auf die Bildfläche – Tiebreak! Und alle klappten das Visiert wieder runter: bei 8:4 wurden die Seiten gewechselt und als Caya Kleemeyer dann beim Stand von 10:7 an den Aufschlag kam wurde es ohrenbetäubend laut im „Hexenkessel 9“ - nicht weniger als vier Bälle fanden in dieser finalen Phase den Weg auf den Boden des gegnerischen Spielfeldes. Beim 15:8 brachen dann alle Dämme der Begeisterung: Bei Spielerinnen, Trainern und Zuschauern... und sicherlich auch beim zweiten Gegner BTS: Denn sie wussten – diese exakt 100 Minuten konnten nicht spurlos am Tiebreak-König vorbeigegangen sein – 9 Spiele – 7 Tiebreaks – 5 gewonnen.

 
Und so kam dann das fast unvermeidbare Erwachen – gegen einen extrem motivierten Gegner mit einer sehr guten Annahme und einem starken Angriff.
Die Aufschlagqualität und die Variabilität im Angriff, welche beim Sieg gegen Nienhagen wichtige Elemente im Spiel von 1860 waren verloren im Spiel klar an Durchschlagskraft und BTS wehrte sich nach Kräften. Dem Team merkte man an, dass es hier schon um eine Menge für Neustadt geht.

 

Im ersten Satz konnte sich Sechzig nach einem zwischenzeitlich 10:12 Rückstand und einem 17:17 in der Crunchtime dann absetzen und mit einem kräftigen Spurt den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Erneut war es Malin Duckart mit einer Aufschlagserie, die den Sack zumachte.

 

Satz 2 sollte sich dann retrospektiv als Knackpunkt herausstellen. Nach anfänglicher Führung des Gastes konnte sich 1860 wieder in das Spiel zurückkämpfen und den Rückstand gering halten, nun kamen auch die beiden Mittelblockerinnen immer besser ins Spiel und entlasteten die anderen Angreiferinnen stark. Trotzdem hatte BTS beim 22:24 zwei Satzbälle, diesmal war es Maren Bausch, die mit starken Aufschlägen auf 25:24 stellen konnte. Dann allerdings vergab man den Satzball leichtfertig – auch beim 28:27 konnte man den Sack nicht zumachen, da BTS mit irren Abwehraktionen den Ball im Spiel halten konnte. Drei Punkte in Folge für die Gäste besiegelten dann den unglücklichen Satzverlust von 1860.

 

Auch im dritten Satz sollte, noch tragischer als im zweiten Satz, die Luft nicht mehr für einen ganzen Satz reichen. Und das obwohl man beim 18:12 und auch noch beim 20:15  wie der sichere Sieger aussah.
Aber BTS wollte den Sieg heute unbedingt und beim 20:18 als auch beim 23:21 war der Satz wieder offen. Beim 24:22 hatte 1860 dann erneut Satzball – und konnte auch diesen nicht nutzen. Wiederum drei Punkte in Folge für BTS besiegelten den Satz.

 

Der vierte Satz war bis zum 16:16 völlig offen. Dann kam Heike Schleifer mit 4 Aufschlägen: 20:16. Und dann gab es einen totalen Riss im Spiel der Schwachhausenerinnen und man kassierte 9 Punkte in Serie und ging mit 20:25 und hängenden Köpfen vom Feld – auch für das Gradehalten des Kopfes war der Akku nicht mehr ausreichend geladen.

 
Fazit: 2 Punkte gegen Nienhagen sind toll, aber bei 6 möglichen Zählern sind 2 eigentlich zu wenig. Nun freuen sich alle auf die Weihnachtspause um danach bei jetzt vorhandenen 15 Zählern nach 10 Spielen wieder Vollgas zu geben. Nur bei wenigstens 100% bekommt man in dieser extrem ausgeglichenen Liga irgendetwas ab. Es gibt kein „klein“, nur „groß“ - alle Gegner können an guten Tagen über sich hinauswachsen, das spielerische Niveau ist hoch, gerade im ersten Spiel gegen Nienhagen war das phasenweise unglaublich, was da für Oberligaverhältnisse gespielt und geleistet wurde.
Große Komplimente des Trainerstabes von Lars Thiemann, Oliver Nieß und Harry Lüttgen für die gezeigten Leistungen wurden vom Team mit tollen Weihnachtsgeschenken an die drei sowie einer wundervollen Weihnachtsfeier quittiert.
Sehr gefreut haben wir uns, dass neben der erkrankten Sarah Jarchow  mit Hannah Blöhm, Julia Duggen, Elli Heimann und Nelli Weitz vier derzeit nicht aktive Spielerinnen in der Halle waren und mit uns gelitten und gefeiert haben – die Chemie stimmt bei uns!

So darf es weitergehen!

Es spielten: Maren Bausch, Paula Bernecker, Malin Duckart, Pauline Duckart, Maren Hinrichs, Jana Kausch, Caya Kleemeyer, Lischa Landt-Hayen, Katrina Müller, Heike Schleifer, Anna Thuernagel


Trotz Niederlage positive Stimmung

Bremen 1860 – GfL Hannover 0:3 (16:25, 16:25, 27:29)

1. Herren - Regionalliga

Obwohl es im ersten Spiel der Rückrunde, erneut eine 0:3 (16:25, 16:25, 27:29) Niederlage für die Volleyballherren von Bremen 1860 zu verschmerzen gab, bleibt die Stimmung positiv.

 

Am vergangenen Sonnabend begann in der Regionalliga Nordwest bereits die Rückrunde für die Bremer. Mit der GfL Hannover kam ein Team aus dem Mittelfeld in die Universitätssporthalle angereist gegen das die Mannen von Trainer Matthias Gilch in der Hinrunde Anfang September mit 0:3 unterlagen. „Wir hatten also noch eine Rechnung offen“, so der Coach.

 

Wie so oft in der Saison begannen die 1860er schwach und fanden nicht zu ihrem Spielrhythmus. „Positiv ist diesmal aber hervorzuheben, dass wir von Beginn an gut in der Annahme agierten“, so Libero Matteo Witt. Allen voran machte Bjarne Fischer ein sehr gutes Spiel und glänzte mit einem stabilen ersten Pass. „Jedoch fanden wir zu selten eine Lösung im Angriff, ich wusste oft nicht, wen ich anspielen sollte“, erklärte Zuspieler Moritz Müller.

Doch im dritten Satz zeigten die 1860er, dass sie doch irgendwie in diese Liga gehören. „Obwohl wir am Ende unglücklich verloren haben, war das ein klasse dritter Satz“, so Witt. „Kämpferisch und mental stark.“ Man habe gut als Team zusammengearbeitet und im kommenden Jahr wird man auch siegreich sein.

 

Bremen 1860: Bhashyam, Bormann, Eschner, Fischer, Müller, Röpke, Matteo Witt, Stefan Witt, Lenth

 

Bericht: Katja Nonnenkamp-Klüting