sechzig • TEAM 2020/21


1860 D1: Spielbericht #1 - 19.0.9.2020

Liebe Leute!

 

Nun möchten wir ein paar kurze Worte an Euch richten und über unseren ersten Heimspieltag zu Corona-Zeiten berichten.

Ein kurzes Resümee, ein kleiner Bericht. Wir hatten uns in den beiden Spielen mehr erhofft. Nun sind daraus leider „nur“ zwei Punkte geworden.

Dennoch war es ein sehr lehrreiches Wochenende mit vielen Eindrücken, die wir mit in die nächsten Trainingseinheiten nehmen werden.

Im ersten Spiel trafen wir auf eine junge und sehr dynamische Mannschaft. Tuspo Lathen forderte uns von Anfang an mit gezielten und druckvollen Aufschlägen, welche sich bis in den dritten Satz durchzogen und somit mit Erfolg gekrönt wurden: 3:0 für Lathen.

Wir konnten das erste Spiel gut abhaken und uns auf den zweiten Gegner, TSG Westerstede, vorbereiten. Hier kam es zum zweiten Mal zu spannenden und längeren Ballwechseln. Die Mittelangreiferin Annika Knoop machte uns das Leben mit ihrem guten Block- und Angriffsverhalten schwer, wir kamen kaum durch und brauchten etwas Zeit, um uns durchsetzen zu können. Den ersten Satz verloren wir, den zweiten und dritten Durchgang gewannen wir. Der vierte Satz ging wieder an die TSG Westerstede. Tiebreaks liegen uns - und wir gewannen ihn. In dem Spiel stellte Lars immer wieder um, die Moral des Teams nahm ich als sehr kämpferisch, zusammenhaltend und unterstützend wahr, und ich denke, deshalb konnten wir den Tiebreak beinahe souverän für uns entscheiden. Ich habe noch eine Kaya im Kopf, die einfach mal locker den gegnerischen Block anloppte, und alle anderen, die in diesen wichtigen Momenten die Ruhe bewahrten. Ein guter und wichtiger Abschluss.

Die Corona-Situation fordert, auch berechtigterweise, einige Einschränkungen. Es durften zum Beispiel keine Zuschauer anwesend sein. Dennoch versammelten sich ein paar treue Fans hinter der Fensterscheibe und an der Hallentür draußen, um uns zu unterstützen. Vielen Dank an die Fans, es war wunderbar!

Nun haben wir erst einmal gute vier Wochen Zeit, um uns im Training auf unsere Ziele zu konzentrieren.

 

 

Bis bald, Eure SechzigerInnen!


1860 D1: Sasion 2020/2021 vor dem Start

Moin zusammen,

  

die Zielgerade der Saisonvorbereitung ist erreicht. 

Am letzten Samstag hatten wir nochmal einen Mentalday mit Stefan Kloppe, den wir dann mit einer gemeinsamen Pizza haben ausklingen lassen.

Nun gilt es diese Woche nochmal die Klingen zu schärfen, um dann am Samstag gut vorbereitet in die beiden ersten Spiele gegen die Teams von Raspo Lathen und der TSG Westerstede. 

Derzeit sind wir noch dabei an einem Hygienekonzept zu basteln, um einer kleinen Anzahl von Zuschauern zu ermöglichen beim Saisonauftakt dabei zu sein.

Derzeit ist noch nichts entschieden, wir werden Euch bei facebook auf dem Laufenden halten.

In der neuen Serie begrüßen wir mit dem VOLVO-Autohaus B&E und seinem Geschäftsführer, Herrn Rocky Böhlke einen neuen Partner an unserer Seite. Für die Unterstützung an dieser Stelle recht herzlichen Dank. 

Weiterhin, seit Jahren mittlerweile mit an Bord ist die AOK, ohne die unsere großartige Ausstattung und der Transfer zu den Auswärtsspielen in dieser Form überhaupt nicht möglich wäre. Dafür können wir uns gar nicht oft genug bedanken.

 

So, nun gehts los, wir freuen uns MEGA auf Samstag die Mädels im "real life" fighten zu sehen. 

 

Hoffentlich denkt Maren an die Kekse... 

 

Euer Trainerteam von Sechzig D Eins


1860 D1: Facebook auf dem Laufenden


1860 D1: Über den Kampf ins Spiel gefunden

Mühsamer 3:2 Erfolg beim TuS Zeven

 

Am Ende waren alle zufrieden, die Niederlagenserie gestoppt zu haben.

Der starke Aufsteiger aus Zeven, der im Laufe der Serie immer wieder mit tollen Ergebnissen aufgewartet hat machte es der Mannschaft alles andere als leicht und verlangte dem dezimierten Kader alles ab, um hier als Sieger das Feld zu verlassen.

So fehlten mit Juli Eyink, Lisch Landt-Hayen, Eileen Keller, Anna-Sophie Stecker und Anna Thuernagel gleich 5 Akteurinnen. Auch das geplante Debüt von Kathinka Kappler musste aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden. 

So kam Pauline Hebecker aus der 2. Damen erstmals in der Oberliga zum Einsatz und machte ihre Sache gut. 

Nicht in Zeven, sondern in Gnarrenburg wurde diese Nachholbegegnung mit einem souveränen Schiedsgericht unter der Leistung des auch international pfeifenden Lutz Steinmetz ausgetragen.

Während 1860 den ersten Satz noch gut unter Kontrolle hatte und seine Angriffe ein ums andere Mal ins Zevener Feld versenken konnte, dreht sich der Spieß im zweiten Satz um und 1860 verlor den Faden und den Biss sich hier richtig in die Partie reinzuhängen. Zeven hingegen dreht immer mehr auf und erdrückte 1860 auch bis zum 18:10 im dritten Satz mit seiner Stimmung und seinen Ideen. 

Dann aber besonn sich Sechzig nach einer Auszeit auf seine eigenen Stärken und konnte diesen Satz zum Entsetzen der Zevener noch Drehen. Die Aufschläge gingen sicher ins Feld während die Annahme des Gastgebers ins Wackel geriet. So konnten die Bremrinnen den Satz noch mit 25:23 für sich entscheiden. 

Der vierte Satz war eine Kopie des dritten, 1860 war zu statisch und konnte wenig Akzente im eigenen Angriff setzen, bis dann beim stand von 9:17 wieder ein unsichtbarer Rück durch das Team schoß und alle sich entschlossen noch ein paar Schippen drauf zu legen. Zeven hatte ein Deja-vu... Beim 23:23 war die Partie wieder völlig offen, Zeven aber hatte diesmal mit zwei guten Aktionen den Satzgewinn für sich: 25:23.

Tiebreak, schon der fünfte in dieser Serie - wir spielen balt so gerne mit netten Gegner auf gutem Niveau :)

Dieser ist schnell erzählt, Sechzig lag eigentlich die ganze Zeit in Front ohne sich entscheidend absetzen zu können und nutze seinen ersten Matchball zum verdienten 3:2 Sieg.

Am Ende sind wir froh das Ruder wieder auf "Sieg" umgelegt zu haben und hoffen nun mit einer gewissen Lockerheit in die nächsten Spiele gehen zu können, denn mit lockeren Beinen spielt es sich am Besten.

 

Es spielten: M. Bauch, J. Duggen, L. Eyink, P. Hebecker, C. Kleemeyer, J. Lück, K. Müller, L. Reins, V. Radtke, K. Stöver

 


1860 D1: 1. Damen geht leer aus

Das hatten sich alle Beteiligten ja mal ganz anders vorgestellt. Wollte man doch am ersten Heimspieltag 2020 der SG Karlshöfen/Gnarrenburg im Kampf um die Meisterschaft auf den Fersen bleiben, erlebte man sowohl im ersten Spiel gegen den Vorjahresmeister aus Nienhagen als auch gegen den "ewigen Gegner" von GfL Hannover jeweils eine derbe 0:3 Pleite.

Bereits im ersten Satz zeichnete sich ab, das 1860 einen gebrauchten Tag erwischt hat, alle Elemente, von Aufschlag, über Annahme bis hin zum Angriff klappten einfach nicht und der Gast aus Nienhagen hatte wenig Mühe nach 15 Minuten und einem deutlichen 25:11 mit 1:0 in Führung zu gehen.

Im zweiten Satz kamen wir besser ins Spiel und führten mit 9:7, kurz danach stand es 10:13, diesem Rückstand lief man bis in die Finalphase hinterher, beim 23:22 für Nienhagen wurde es noch einmal knapp, allerdings machten die Gäste den Sack dann zu - 25:22.

In Satz 3 bäumte sich Bremen dann noch einmal auf, aber passend zum bisherigen Spielverlauf kippte das Spiel von 8:12 über 12:12 auf 12:16. 

Bremen verzweifelte an seinen eigenen Fehlern und hatte dem hochmotivierten Gast nichts mehr entgegen zu setzen, so daß auch Satz 3 mit 19:25 verloren ging. 

Einmal kurz schütteln, dann ging es gegen die Mädels vom GfL Hannover, die natürlich das erste Spiel gesehen hatten und sich in jeden Ball reinwarfen um hier etwas mitzunehmen. Es zeigte sich schnell, dass beide Teams, wie eigentlich immer auf Augenhöhe agieren, die Führungen wogten mit bis zu 4 Punkten hin und hier, am Ende hatte GfL, nachdem Sechzig einen Satzball beim 24:23 vergeben hatte mit 26:24 die Nase vorn. 1860 gab sich nicht geschlagen und das ist dem Team nach dem vierten in Serie verlorenen Satz hoch anzurechnen! Man führte 7:0 und 9:2 um sich dann wieder selber ein Bein zu stellen und den Gast wieder ins Spiel zu bringen. Hannover fightete und kam unglaublich in den Satz zurück und drehte den Spieß zum 21:29, 1860 blieb dran, verlor aber erneut knapp und etwas unglücklich mit 23:25.

Satz drei: genau wie Satz 1: Bremen führt 7:4 und baut den Gegner wieder auf und liegt 7:11 hinten, ließ sich trotzdem nicht abschütteln, mehr als ein erneutes 23:25 war aber heute einfach nicht drin.

Solche Tage gibts! Abhaken, einmal mehr aufstehen als man hinfällt, nächstes Wochenende geht es weiter gegen den TuS Zeven. Dann wird Bremen 1860 alles daran setzen wieder an die hervorragenden Leistungen des letzten Jahres anzuknüpfen. 

 


1860 D1: 3. Heimspieltag - 1. Damen

Auch die 1. Damen starten wieder in die volleyballaktive Zeit. 

Am 25.01. hat das Team zunächst den amtierenden Meister vom SV Nienhagen zu Gast. Das Hinspiel konnte 1860 knapp mit 3:2 gewinnen.

 

Auch gegen das zweite Team haben die Damen die erste Partie mit 3:2 gewonnen. Im immerjungen Duell mit den Mädels von GfL Hannover entschied man ebenfalls den Tiebreak für sich.

 

Für Spannung dürfte also gesorgt sein. Derzeit rangiert die 1. Damen auf Tabellenplatz 2


3 Heimpunkte - 3:0 gegen TuS Zeven

Am Ende war es ein souveräner Auftritt der Oberliga-Damen von Bremen1860 gegen den engagiert auftretenden Aufsteiger aus Zeven. Am Ende stand ein verdienter 3:0 Erfolg (25:22, 25:18, 25:13).

Anfänglich haderten die Bremerinnen wie schon beim ersten Spiel in Hannover mit einer enormen Rate an Eigenfehlern in allen Spielbereichen. Bis zum10:10 wogte das Spiel hin und her, dann erarbeitete sich Zeven mit einigen sehr gelungenen Aktionen eine 19:15 Führung.

Sechzig wechselte auf der Diagonalposition und brachte mit Julia Duggen eine Akteurin, die seit 12 Monaten kein Punktspiel mehr bestritten hatte. Sie machte, soviel schonmal vorweg, ihre Sache herausragend!

Beim 23:22 ging Sechzig erstmals in Führung und bewies dann in der „Crunchtime“ Nervenstärke, so daß der erste Satz etwas glücklich mit 25:23 gewonnen wurde.

Satz 2 und 3 sind schnell erzählt, Bremen fand zu seiner Spielroutine, Juli Eyink sorgte mit einer bemerkenswerten Aufgabenserie für das zwischenzeitliche 12:3 in Durchgang 1.

Sechzig spielte den Satz nun sicher runter und gewann 25:18. Wie schon in den vorangegangenen Sätzen glänzte im finalen Durchgang eine Spielerin, die sich in den letzten 12 Monaten viel mit Verletzungen rumquälte: Julia Duggen überzeugte mit einer 7-Punkte-Aufschlagserie und tollen Aktionen in Angriff und Block, was Trainer Thiemann ein Grinsen auf das Gesicht zauberte: „Julia hat in der letzten Woche im Training gute Leistungen gezeigt und sich prima eingeschlagen, den Einsatz hatte sie sich verdient – und ein tolles Spiel gemacht“.

Sofiel dann auch der Kommentar der gelobten Spielerin, die über das gesamte Gesicht strahlte. entsprechend aus: „Anstrengend war es,aber geil“.

 

Für 1860 spielten: Maren Bausch, Julia Duggen, Juli Eyink, Lisa Eyink, Caya Kleemeyer, Janika Lück, Katrina Müller, Vanessa Radtke, Laurina Reins, Katharina Stöver(C), Anna Thuernagel.


Sechzig setzt auswärts Ausrufezeichen!

1. Damen gewinnt im Tiebreak bei GfL Hannover

 

Nach exakt 114 schweißtreibenden Minuten konnten die Sechzigerinnen ausgelassen jubeln, hatten sie doch mit einem dezimierten Neunerkader ohne zweite etatmäßige Mittelblockerin 3:2 bei der ebenfalls völlig neuformierten GfL Hannover gewonnen.

Während der letzten Trainingswoche hatten die Trainer den Youngster des Teams, die 15-jährige Juli Eyink auf den Einsatz als Mittelblockerin vorbereitet und auch die Mannschaft entsprechend justiert. Und wenn auch am Ende eine großartige Willensleistung des gesamten

Teams das Ruder herumgerissen hat, erhielt sie doch ein Sonderlob: „Juli hat ihre Sache klasse gemacht“, so Trainer Thiemann.

 Nervös starteten die mit vier Neuzugängen angereisten Bremerinnen ins ewig junge Duell gegen dieLeinestädterinnen in den erste Satz. Völlig ungewohnte Schwächen in der Annahme und beim Abschluss zeigten schnell ergebnisrelevante Wirkung und beim 4:11 nahm Sechzig seine erste Auszeit. Obwohl man nochmal auf 13:17 verkürzten konnte, ging der erste Satz deutlich mit 25:18 an Hannover.

Im zweiten Durchgang schaltete 1860 zwei Gänge hoch und setzte die Gastgeberinnen nach dem 3:3 gehörig unter Druck und setzte sich Punkt um Punkt ab. Da man auch in der Finalphase des Satzes nicht beirren ließ stand ein klares 25:14 zu Buche – 1:1.

Im dritten Satz beraubte man sich dann höchstpersönlich der Chance hier die volle Punktzahl mitnehmen zu können. Nicht weniger als acht Aufschlagfehler und weitere sieben Eigenfehler waren für Hannover schon mehr als die halbe Miete um nach diesem engen Satz mit 2:1 in Führung zu gehen (25:22).

Der vierte Durchgang startete wieder furios, sechzig konnte die Eigenfehlerquote nach eindringlichen Worten des Trainergespanns auf annähernd Null drücken und dem Gastgeber Punkt um Punkt enteilen. Beim 13:2 war dann eine Vorentscheidung gefallen, obwohl Hannover zwischenzeitlich nochmals auf sieben Punkte verkürzen konnte, spielten die Bremerinnen auch diesen Satz stoisch zuende und konnten das Momentum mit in den sich anschließenden Tiebreak nehmen.

Bremen lag schnell mit 4:1 in Front, Hannover konnte auf 4:5 verkürzen und beim 8:4 für Bremen wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Beim 13:10 nahem Gfl seine letzte Auszeit und Trainer Thiemann beschwor seine Mädels

: „Wir machen jetzt den ersten Punkt und dann habt ihr vier Matchbälle. So kam es dann auch und Bremen nutze gleich den ersten zum 15:10.

Trainer Thiemann mit einem höchst zufriedenen Resumee: „Die Mannschaft hat das in ihrem ersten gemeinsamen Pflichtspiel richtig gut gemacht, wir haben die meiste Zeit mit drei Spielerinnen unter18 Jahren agiert. Dass da hin und wieder Nervösität im Spiel ist, nehme ich bei einem solch engagierten Verlauf gerne in Kauf und die zwei Punkte sehr gerne mit!“, um dann mit einem Schmunzeln noch nachzulegen: „Tiebreak scheint einfach unser Ding zu sein, das war schon in der vergangenen Serie so".

Nun freuen sich alle auf den kommenden Samstag und den ersten Heimspieltag gegen TuS Zeven und die TG Münden. Erste Aufschlag ist um 15 Uhr in der Halle 9 bei Bremen 1860.

 

 

Es spielten: Maren Bausch, Juli Eyink, Lisa Eyink, Caya Kleemeyer, Janika Lück, Katrina Müller, Laurina Reins, Katharina Stöver (C), Anna Thuernagel


Niederlagen sind nie schön – aber manchmal lehrreicher als ein Sieg

1. Damen - Oberliga

Letzter Heimspieltag 2018 mit gemischter Bilanz

Gut gespielt und doch verloren, so einfach läßt sich das Spiel der 1. Damen von 1860 bei Mitaufsteiger Münden zusammenfassen. Wie schon im Spiel gegen das Spitzenteam aus Göttingen in der Woche zuvor wollte sich unser Team partout nicht geschlagen geben und forderte beiden Teams die letzten Reserven aus den Knochen.

 

Und dass man gegen die sympathischen Mädels der GfL Hannover mal krachend 0:3 verlieren kann, (wobei wir auch da in den ersten beiden Sätzen klasse mitgespielt haben) wußten wir ja schon aus der vergangenen Saison, wo wir am Maschsee uns auch eine ordentliche Klatsche abgeholt hatten.

 

Aber nachdem wir am 26.1. im ersten Heimspiel diese Packung einstecken mussten, waren alle gespannt, welche Leistung die Ladys auf die Platte zaubern und sie überraschten die diesmal nicht so zahlreich erschienenen Zuschauer mit unbändigem Kampfgeist, dem auch der Göttinger Trainer hinterher großen Respekt zollte.

 

Insgesamt boten alle Spielerinnen auf dem Feld und draußen sowie beide Trainerteams sehr engagierte Leistungen, den längeren Atem hatte Göttingen, welches nicht zuletzt dank der wieder überzeugenden Diagonalangreiferin Frida Randén alle drei Punkte entführen konnte.

 

In allen drei Partien hatten wir in den entscheidenden Momenten oft nur die zweitbeste Antwort und haben gegen starke Gegner verloren.

 

Und wenn wir dann doch mal die vermeintlich bessere Idee hatten, wurden wir in den Begegnungen gegen Göttingen und Münden wiederholt durch eine Pfeife und das daraus erklingende Geräusch zu unser aller Entsetzen gestoppt.

 

Somit wollen wir nun am kommenden Wochenende in Giesen unser Glück, welches uns in den letzten Partien ein wenig abhanden gekommen ist, ein Stück weit erzwingen und werden unter der Woche noch härter trainieren, um unseren Negativlauf beenden zu können und endlich auch mal wieder jubeln zu dürfen.


Überragend gegen Nienhagen – erschöpft gegen BTS!

1. Damen - Oberliga

Letzter Heimspieltag 2018 mit gemischter Bilanz

Fast ist es so, als ob man einem alternden Surfer wieder ein Brett unter die Füße gibt. Er wird sich in die Wellen werfen und drauflos reiten, als habe er nie etwas anderes gemacht.


So ähnlich verhält es sich mit den Damen von Bremen 1860 – das Team kann mental oder körperlich noch so platt sein – man gebe ihnen einen Tiebreak und alle haben schlagartig die Tanknadel wieder auf „voll“ stehen.

 

Genauso verhielt es sich im ersten Spiel gegen den bisher ungeschlagenen SV Nienhagen. Kein Pokern im Hinsicht auf das wichtige Spiel gegen BTS sondern – volle Kraft voraus. Hatte man doch vorher über facebook die klare Absicht verkündet das erste Team sein zu wollen, welches das Team aus dem Celler Raum besiegt.

 

Es sollte gelingen – mit einer sehr großen Kraftanstrengung. Dabei ging das Spiel ganz glatt und geschmeidig los: Nach einem 1:4 Rückstand dreht sich das Blatt und Sechzig baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus und spätestens beim 18:14 hatte auch der letzte in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Halle 9 verstanden, dass man hier auf Augenhöhe spielt. In der Finalphase des Satzes wechselte Trainer Thiemann doppelt: Für Paula Bernecker kam Pauline Duckart auf der Zuspielerinnenposition und Heike Schleifer (ehem. TV Cloppenburg) kam auf der diagonalen Position für Malin Duckart. Beide reihten sich nahtlos in die erstklassige, engagierte Leistung ein – am Ende stand mit dem 25: 19 ein klarer Erfolg im ersten Satz.

 

Im zweiten Satz dann ebnete eine Aufschlagserie von Malin Duckart sowie gute druckvollen Angriffe über beide Außenangreiferinnen Lischa Landt-Hayen und Maren Hinrichs den Weg zum erneuten 25:19.

 

Im dritten und möglicherweise alles entscheidenden Satz dann ging 1860 zur Mitte des Satzes etwas die Puste aus, aus einem 12:12 wurde ein 13:16 und dann war die Luft raus, Nienhagen zog davon und gewann 25:20. Ärgerlich, denn man war einer echten Sensation nahe gewesen, im vierten Satz ist der positivste Aspekt, dass sich niemand verletzt hat, das 14:25 gehörte nicht zu den Glanzlichtern der Serie. Nienhagen obenauf und auch der Trainer des Klassenprimus machte schon sein Tänzchen an der Außenlinie.

 

Aber dann kam der „Surfer“ auf die Bildfläche – Tiebreak! Und alle klappten das Visiert wieder runter: bei 8:4 wurden die Seiten gewechselt und als Caya Kleemeyer dann beim Stand von 10:7 an den Aufschlag kam wurde es ohrenbetäubend laut im „Hexenkessel 9“ - nicht weniger als vier Bälle fanden in dieser finalen Phase den Weg auf den Boden des gegnerischen Spielfeldes. Beim 15:8 brachen dann alle Dämme der Begeisterung: Bei Spielerinnen, Trainern und Zuschauern... und sicherlich auch beim zweiten Gegner BTS: Denn sie wussten – diese exakt 100 Minuten konnten nicht spurlos am Tiebreak-König vorbeigegangen sein – 9 Spiele – 7 Tiebreaks – 5 gewonnen.

 
Und so kam dann das fast unvermeidbare Erwachen – gegen einen extrem motivierten Gegner mit einer sehr guten Annahme und einem starken Angriff.
Die Aufschlagqualität und die Variabilität im Angriff, welche beim Sieg gegen Nienhagen wichtige Elemente im Spiel von 1860 waren verloren im Spiel klar an Durchschlagskraft und BTS wehrte sich nach Kräften. Dem Team merkte man an, dass es hier schon um eine Menge für Neustadt geht.

 

Im ersten Satz konnte sich Sechzig nach einem zwischenzeitlich 10:12 Rückstand und einem 17:17 in der Crunchtime dann absetzen und mit einem kräftigen Spurt den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Erneut war es Malin Duckart mit einer Aufschlagserie, die den Sack zumachte.

 

Satz 2 sollte sich dann retrospektiv als Knackpunkt herausstellen. Nach anfänglicher Führung des Gastes konnte sich 1860 wieder in das Spiel zurückkämpfen und den Rückstand gering halten, nun kamen auch die beiden Mittelblockerinnen immer besser ins Spiel und entlasteten die anderen Angreiferinnen stark. Trotzdem hatte BTS beim 22:24 zwei Satzbälle, diesmal war es Maren Bausch, die mit starken Aufschlägen auf 25:24 stellen konnte. Dann allerdings vergab man den Satzball leichtfertig – auch beim 28:27 konnte man den Sack nicht zumachen, da BTS mit irren Abwehraktionen den Ball im Spiel halten konnte. Drei Punkte in Folge für die Gäste besiegelten dann den unglücklichen Satzverlust von 1860.

 

Auch im dritten Satz sollte, noch tragischer als im zweiten Satz, die Luft nicht mehr für einen ganzen Satz reichen. Und das obwohl man beim 18:12 und auch noch beim 20:15  wie der sichere Sieger aussah.
Aber BTS wollte den Sieg heute unbedingt und beim 20:18 als auch beim 23:21 war der Satz wieder offen. Beim 24:22 hatte 1860 dann erneut Satzball – und konnte auch diesen nicht nutzen. Wiederum drei Punkte in Folge für BTS besiegelten den Satz.

 

Der vierte Satz war bis zum 16:16 völlig offen. Dann kam Heike Schleifer mit 4 Aufschlägen: 20:16. Und dann gab es einen totalen Riss im Spiel der Schwachhausenerinnen und man kassierte 9 Punkte in Serie und ging mit 20:25 und hängenden Köpfen vom Feld – auch für das Gradehalten des Kopfes war der Akku nicht mehr ausreichend geladen.

 
Fazit: 2 Punkte gegen Nienhagen sind toll, aber bei 6 möglichen Zählern sind 2 eigentlich zu wenig. Nun freuen sich alle auf die Weihnachtspause um danach bei jetzt vorhandenen 15 Zählern nach 10 Spielen wieder Vollgas zu geben. Nur bei wenigstens 100% bekommt man in dieser extrem ausgeglichenen Liga irgendetwas ab. Es gibt kein „klein“, nur „groß“ - alle Gegner können an guten Tagen über sich hinauswachsen, das spielerische Niveau ist hoch, gerade im ersten Spiel gegen Nienhagen war das phasenweise unglaublich, was da für Oberligaverhältnisse gespielt und geleistet wurde.
Große Komplimente des Trainerstabes von Lars Thiemann, Oliver Nieß und Harry Lüttgen für die gezeigten Leistungen wurden vom Team mit tollen Weihnachtsgeschenken an die drei sowie einer wundervollen Weihnachtsfeier quittiert.
Sehr gefreut haben wir uns, dass neben der erkrankten Sarah Jarchow  mit Hannah Blöhm, Julia Duggen, Elli Heimann und Nelli Weitz vier derzeit nicht aktive Spielerinnen in der Halle waren und mit uns gelitten und gefeiert haben – die Chemie stimmt bei uns!

So darf es weitergehen!

Es spielten: Maren Bausch, Paula Bernecker, Malin Duckart, Pauline Duckart, Maren Hinrichs, Jana Kausch, Caya Kleemeyer, Lischa Landt-Hayen, Katrina Müller, Heike Schleifer, Anna Thuernagel


Team Bremen 1860 - Saison 2020/21
Team Bremen 1860 - Saison 2020/21

Moin zusammen,

 

 

die Zielgerade der Saisonvorbereitung ist erreicht. 

Am letzten Samstag hatten wir nochmal einen Mentalday mit Stefan Kloppe, den wir dann mit einer gemeinsamen Pizza haben ausklingen lassen.

Nun gilt es diese Woche nochmal die Klingen zu schärfen, um dann am Samstag gut vorbereitet in die beiden ersten Spiele gegen die Teams von Raspo Lathen und der TSG Westerstede. 

Derzeit sind wir noch dabei an einem Hygienekonzept zu basteln, um einer kleinen Anzahl von Zuschauern zu ermöglichen beim Saisonauftakt dabei zu sein.

Derzeit ist noch nichts entschieden, wir werden Euch bei facebook auf dem Laufenden halten.

In der neuen Serie begrüßen wir mit dem VOLVO-Autohaus B&E und seinem Geschäftsführer, Herrn Rocky Böhlke einen neuen Partner an unserer Seite. Für die Unterstützung an dieser Stelle recht herzlichen Dank. 

Weiterhin, seit Jahren mittlerweile mit an Bord ist die AOK, ohne die unsere großartige Ausstattung und der Transfer zu den Auswärtsspielen in dieser Form überhaupt nicht möglich wäre. Dafür können wir uns gar nicht oft genug bedanken.

 

So, nun gehts los, wir freuen uns MEGA auf Samstag die Mädels im "real life" fighten zu sehen. 

 

Hoffentlich denkt Maren an die Kekse... 

 

Euer Trainerteam von Sechzig D Eins