1. Damen geht leer aus

Das hatten sich alle Beteiligten ja mal ganz anders vorgestellt. Wollte man doch am ersten Heimspieltag 2020 der SG Karlshöfen/Gnarrenburg im Kampf um die Meisterschaft auf den Fersen bleiben, erlebte man sowohl im ersten Spiel gegen den Vorjahresmeister aus Nienhagen als auch gegen den "ewigen Gegner" von GfL Hannover jeweils eine derbe 0:3 Pleite.

Bereits im ersten Satz zeichnete sich ab, das 1860 einen gebrauchten Tag erwischt hat, alle Elemente, von Aufschlag, über Annahme bis hin zum Angriff klappten einfach nicht und der Gast aus Nienhagen hatte wenig Mühe nach 15 Minuten und einem deutlichen 25:11 mit 1:0 in Führung zu gehen.

Im zweiten Satz kamen wir besser ins Spiel und führten mit 9:7, kurz danach stand es 10:13, diesem Rückstand lief man bis in die Finalphase hinterher, beim 23:22 für Nienhagen wurde es noch einmal knapp, allerdings machten die Gäste den Sack dann zu - 25:22.

In Satz 3 bäumte sich Bremen dann noch einmal auf, aber passend zum bisherigen Spielverlauf kippte das Spiel von 8:12 über 12:12 auf 12:16. 

Bremen verzweifelte an seinen eigenen Fehlern und hatte dem hochmotivierten Gast nichts mehr entgegen zu setzen, so daß auch Satz 3 mit 19:25 verloren ging. 

Einmal kurz schütteln, dann ging es gegen die Mädels vom GfL Hannover, die natürlich das erste Spiel gesehen hatten und sich in jeden Ball reinwarfen um hier etwas mitzunehmen. Es zeigte sich schnell, dass beide Teams, wie eigentlich immer auf Augenhöhe agieren, die Führungen wogten mit bis zu 4 Punkten hin und hier, am Ende hatte GfL, nachdem Sechzig einen Satzball beim 24:23 vergeben hatte mit 26:24 die Nase vorn. 1860 gab sich nicht geschlagen und das ist dem Team nach dem vierten in Serie verlorenen Satz hoch anzurechnen! Man führte 7:0 und 9:2 um sich dann wieder selber ein Bein zu stellen und den Gast wieder ins Spiel zu bringen. Hannover fightete und kam unglaublich in den Satz zurück und drehte den Spieß zum 21:29, 1860 blieb dran, verlor aber erneut knapp und etwas unglücklich mit 23:25.

Satz drei: genau wie Satz 1: Bremen führt 7:4 und baut den Gegner wieder auf und liegt 7:11 hinten, ließ sich trotzdem nicht abschütteln, mehr als ein erneutes 23:25 war aber heute einfach nicht drin.

Solche Tage gibts! Abhaken, einmal mehr aufstehen als man hinfällt, nächstes Wochenende geht es weiter gegen den TuS Zeven. Dann wird Bremen 1860 alles daran setzen wieder an die hervorragenden Leistungen des letzten Jahres anzuknüpfen.